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Pressespiegel aus dem Jahr:    

17.03.17

Rabea Moschner erreicht DM-Finale

Fünf Bogensportler des CfB Soest hatten sich für die Deutschen Meisterschaften des Schützenbundes im bayrischen Hof qualifiziert. Recurveschützin Rabea Moschner erreichte dabei als Einzige das ausgegebene Ziel, ins Finale der besten Sechzehn einzuziehen. Die 21Jährige hatte sich mit neuer Bestleistung von 548 Ringen bei den Westfalenmeisterschaften für die DM qualifiziert. Diese Leistung konnte sie nahezu bestätigen und landete mit 545 Ringen auf dem mit weiteren drei Damen geteilten vierzehnten Platz der Qualifikationsrunde. Also kam es zum Stechen, wo jede Bogensportlerin einen Pfeil zu schießen hatte. Moschner machte kurzen Prozess, traf die Zehn und zog erstmals in ein DM-Finale ein. Dort bekam sie es als Vierzehnte mit der drittplatzierten Andrea Kreipe vom Polizei-SV Braunschweig zu tun. Nachdem das Einschießen noch gut lief, zeigte die Soesterin Nerven und verlor das Match mit 0:6. Mit ihrer DM-Teilnahme war sie schlussendlich aber zufrieden.

Die vier Herren konnten das Finale leider nicht erreichen, schossen sie doch im Schnitt zehn Ringe weniger als bei den Westfalenmeisterschaften, die der Qualifikationswettkampf für die DM sind. Stefan Krampe, der beste Soester Techniker mit dem Compoundbogen, traf die nur zwei Zentimeter kleine Innenzehn nicht häufig genug. Etliche Pfeile steckten nur hauchdünn neben dem Ring. Mit 565 Ringen wurde er 29. Den gleichen Platz in der Recurvewertung belegte Matthias Bathe, der mit 561 Ringen die Finalqualifikation nur um acht Ringe verpasste. Fabian Maruhn, bester Soester Ligaschütze, startete gut in den Wettkampf, verlor aber in der zweiten Hälfte deutlich an Boden. Seine 551 Ringe bedeuteten Platz 43. Markus Müller beendete die DM auf Rang 54 mit 536 Ringen. Da der deutsche Mannschaftsmeister bereits im Bundesligafinale ermittelt wurde, gab es keine zusätzliche Mannschaftswertung.

Am 25. März beendet A-Schüler Luca Keysselitz die Hallensaison mit der Teilnahme an der DM des Bogensportverbandes in Bitterfeld-Wolfen. Die Jahreshauptversammlung des CfB Soest findet am 31. März statt.

Quelle:

14.03.17

Klaus Vielberg Deutscher Meister mit dem Blankbogen

Seit 2010 schießt Klaus Vielberg vom CfB Soest beim Deutschen Bogensportverband. Jetzt gelang ihm sein erster, großer Coup. Der Blankbogenschütze aus der Trainingsgruppe Arnsberg-Rumbeck sicherte sich erstmals den Titel des Deutschen Meisters, schoss mit 521 Ringen eine neue persönliche Bestleistung. In Schwedt an der Oder, direkt an der polnischen Grenze gelegen, legte der Ü45-Schütze den Grundstein für den späteren Sieg in der ersten Turnierhälfte. Nach dreißig Pfeilen führte er nach sehr starken 262 Ringen die Konkurrenz mit neun Ringen Vorsprung an. In der zweiten Hälfte wurde es aber noch einmal sehr spannend. Während Vielberg mit 259 Ringen erneut ein starkes Ergebnis nachlegen konnte, drehte Thomas Kloubert vom Bonner Bogenschützen Club richtig auf, schoss 267 Ringe. In der Endabrechnung siegte der CfB-Schütze knapp mit 521: 520 Ringen und freute sich sichtlich über sein DM-Gold. Auch der dritte Platz ging nach Nordrhein-Westfalen. Dirk Leweringhaus vom BSC Sprockhövel, mehrfacher Deutscher Meister, sicherte sich mit 508 Ringen die Bronze-Medaille.

Wolfgang Kikutt, Gruppenleiter der Rumbecker Bogensportler, war vom Auftritt Vielbergs ebenso begeistert, wie Sportleiter Martin Hinse: „Klaus hat eine Wahnsinnsleistung geboten. Er hat lange dafür gearbeitet, dieses Ziel zu erreichen.“

Quelle:

06.03.17

Gold und Silber bei Para-DM

„Hervorragend organisiert“, „Tolle Atmosphäre“, „Größte DM seit Jahren“ – so lauteten nur einige der vielen positiven Kritiken, die die Soester Bogenschützen um ihren Vorsitzenden Bernd Wünsche und Sportleiter Martin Hinse erhielten. Mit viel Liebe zum Detail, mit Fahnen und Bannern geschmückte Sporthallen des Conrad-von-Soest-Gymnasiums, dem mit Blumen dekorierten Siegerpodest mit Auffahrrampe für Rollifahrer und Gehbehinderte, das von Stellwänden mit den Firmenlogos der Sponsoren in Szene gesetzt wurde, und einem ausgezeichneten Angebot für die Verpflegung der Gäste war alles unternommen worden, um im 60. Jubiläumsjahr des Vereins eine Deutsche Meisterschaft auszurichten, die bei den über 150 Schützen, Kampfrichtern, Offiziellen und den vielen Helfern, ohne die eine solche Veranstaltung ja nicht zu machen ist, einen nachhaltigen Eindruck hinterließ. Die Hallen-DM war mit 155 gemeldeten Schützen, 12 Mannschaften, 30 Rollstuhlsportlern und 2 Nichtsehenden die bisher größte, die der Behindertensport veranstaltet hat.

Vereinsvorsitzender Bernd Wünsche, DBS-Abteilungsleiter Bogensport Rainer Schemeit, die stellvertretende Bürgermeister Marita Stratmann und der stellvertretende Landrat Dr. Günter Fiedler eröffneten morgens die DM. Marita Stratmann ging insbesondere auf die Entwicklung des Behindertensports beim CfB Soest ein, der 1957 gegründet wurde und einer der ältesten Bogensportvereine Deutschlands ist. 2008 trat Compoundschützin Karina Granitza dem Club bei und startete 2012 erstmals beim Behindertensportverband, wurde 2014 bei der ersten Hallen-DM in Soest in die Nationalmannschaft aufgenommen und im selben Jahr nicht nur Teameuropameisterin, sondern schoss auch Europa- und Weltrekorde. 2015 wurde sie Team-Vizeweltmeisterin und 2016 erneut Team-Europameisterin. Mittlerweile schießen vier weitere Para-Schützen bei den Meisterschaften des Behindertensportverbandes. Marita Stratmann begrüßte besonders auch die Paralympicsteilnehmer von Rio, Luzia Kupczyk und Uwe Herter (beide Compound) sowie Jennifer Heß und Maik Szarszewski (beide Recurve). Dr. Fiedler verdeutlichte in seiner Rede, die regionale Bedeutung des Para-Bogensports für den Kreis Soest und darüber hinaus: „Der Bogensport ist in Soest keine Randsportart mehr. Und das mit Jennifer Heß eine weitere Nationalkaderschützin und Paralympicsteilnehmerin von Rio beim CfB schießt, ist deutschlandweit einmalig.“

Die Wettkämpfe wurden vom Soester Kampfrichter Walter Tuchlinski und seinen Kollegen Ursula Danowski und Uwe Meyer, Landesbogenreferent des Westfälischen Schützenbundes, und Hartmut van der Wetering geleitet. Bei der Kontrolle von Bögen und Material erhielten alle Schützen das von Jens Kortsteger gestaltete DM-Plakat.

Mit dem Vereinsmotto „Wir haben Lust aufs Gewinnen!“ gingen die Soester Compoundschützen Karina Granitza, Kornelia Achinger, Andreas Münch sowie Recurveschützin Jennifer Heß und Blankbogner Werner Fleischer in ihre Wettkämpfe. Für Heß war die DM leider schneller vorbei, als erhofft. Die Goldkandidatin musste das Turnier nach einer erst kürzlich durchgeführten Operation schon vor dem ersten Wertungspfeil abbrechen, da Schmerzen auftraten.
Blankbogenschütze Werner Fleischer legte seine anfängliche Nervosität zusehends ab, schoss mit 310 Ringen eine neue Bestleistung und wurde Neunter. Die drei Compounder machten mit drei Gold- und einer Silbermedaille der Meisterschaft alle Ehre. Andreas Münch gelang das Triple – bei seiner dritten DM-Teilnahme wurde er zum dritten Mal hintereinander Deutscher Meister. Mit 554 Ringen gewann er seine Konkurrenz. Karina Granitza zeigte nach für sie nicht befriedigenden Trainingsergebnissen unter den Augen des Bundestrainerduos Mathias Nagel und Harry Mende ihre Wettkampfstärke. Sie holte sich den Titel mit 560 Ringen, war beste Soester Schützin. Hochspannend verlief der Wettkampf in der Damen-Altersklasse. Denn die drei Medaillengewinner schossen mit 549 Ringen das gleiche Ergebnis, unterschieden sich nur durch die Anzahl der geschossenen Zehner und Neuner. Gold ging an Paralympicsteilnehmerin Luzia Kupczyk (BS Laichinger Alb) mit 19 Zehnern, Silber an Kornelia Achinger (18), die wegen Krankenhausaufenthalten wochenlang nicht trainieren konnte, und Hannelore Stein vom BSC Lingen (14). Die Compoundmannschaftswertung wurde mit nur einem Ring entschieden. Das Soester Trio wurde Deutscher Meister mit 1663 Ringen vor dem VfL Sindelfingen (1662) mit Nationalkaderschütze Uwe Herter.

Ein besonderes Highlight war das Schießen der beiden sehbehinderten Schützen vom BSC Berlin. Sie dürfen die Bogenhand an eine Stützvorrichtung anlehnen, um einen konstanten Haltepunkt zu haben. Um gleiche Bedingungen zu gewährleisten, tragen sie die im Para-Schießsport übliche undurchsichtige Brille. Ansonsten müssen sie sich auf ihr Körpergefühl und die Anweisungen ihres Coaches verlassen. Ihr Auftritt nötigte allen Teilnehmern und Besuchern viel Respekt ab.

Während bei der ersten Siegerehrung Marita Stratmann, Bernd Wünsche und die Kampfrichter die Medaillen an die Recurveschützen verliehen, übernahmen das am Nachmittag für die Blank- und Compoundbogenschützen neben Stratmann und Wünsche, der Vorsitzende des Stadtsportverbandes, Rainer Brügger, die Bördekönigin Jessica Becker, Jägerken Tobias Mantau und die aktuelle Deutsche Stabhochsprungmeisterin U16, Lukka Franke. Nachdem die Medaillen vergeben waren, stimmte Sarah Berens die Nationalhymne an. Als alle Anwesenden mitsangen, entstand das tiefe Gefühl, bei einer Spitzenveranstaltung des Deutschen Behindertensports dabei gewesen zu sein. Rainer Schemeit, fand in seiner Schlussrede nach der letzten Siegerehrung klare Worte: „Ihr seid ein toller Verein, der eine hervorragend ausgerichtete DM durchgeführt hat.“ Vorsitzender Bernd Wünsche dankte seinen Vereinskolleginnen und –kollegen für ihre tatkräftige Mithilfe bei der Organisation und Durchführung der DM: „Wir haben wieder zeigen können, dass mit guter Teamarbeit sehr viel erreicht werden kann. Nur so ist ein Verein in der Lage, auch zukünftig zu bestehen. Der Vereinssinn muss von jedem Mitglied gelebt werden.“

Quelle:

03.03.17

Para-DM mit neuen Rekorden

Die am Samstag am ConvoS stattfindende DM im Bogenschießen für Menschen mit Behinderungen geht mit neuen Teilnehmerrekorden in die Vereinsgeschichte des CfB Soest ein. „Steigerung der Teilnehmerzahl auf 155 Sportler bei einer Hallenmeisterschaft, 30 Rollstuhlsportler am Start und 12 Vereinsmannschaften in der Wertung Recurve und Compound. Wir freuen uns sehr über die Entwicklung des Para-Bogensports“, berichtet Rainer Schemeit, Abteilungsleiter Bogensport im Deutschen Behindertensportverbandes (DBS). Die Bogenschützen sind abhängig von ihrer Behinderung in 30 Wettkampfklassen eingeteilt. Auch die Klasse „Sehbehindert“ ist besetzt. Somit werden beide Sporthallen am Conrad-von-Soest-Gymnasium gebraucht, um die DM in zwei Durchgängen über die Bühne bringen zu können. Auch die vier Paralympicsteilnehmer von Rio, Lucia Kupczyk (Damen-Altersklasse Compound; Klasse ARST/W2), Uwe Herter (Herren Compound; Klasse ARW1), Jennifer Heß (Damen Recurve; Klasse ARST/W2) und Maik Szarzewski (Herren Recurve; Klasse ARST/W2), sind dabei. Als Soester Topathletin wird Stabhochspringerin Lukka Franke an der Siegerehrung am Samstagnachmittag teilnehmen. Gina Lückenkemper musste ihre Zusage aus terminlichen Gründen leider wieder absagen.

Um beim Behindertensportverband startberechtigt zu sein, muss der Bogensportler einer der fünf Klassifizierungskategorien angehören. Im Wettkampf- und Leistungssport unterschied man früher verschiedene Klassen nach der Art der Behinderung, heute nach ihrer funktionellen Auswirkung der beteiligten Sportler. In AB sind diejenigen eingruppiert, die eine allgemeine Behinderung mit einem Grad von mindestens 20 haben. Sie sind international nicht startberechtigt. Zur ARW1 gehören sogenannte Tetra-Bogenschützen, die funktionelle Einschränkungen der oberen und unteren Extremitäten sowie im Rumpfbereich haben und im Rollstuhl sitzen. In ARW2 finden sich diejenigen mit Bewegungseinschränkungen der unteren Extremitäten. Also Para-Schützen wie die Soester Recurveschützin Jennifer Heß. ARST-Schützen sind definiert als stehende Bogenschützen oder die vom Hocker/Stuhl schießen. Hierzu gehören die Compoundschützen Karina Granitza, Kony Achinger und Andreas Münch. Zur Klasse SB gehören Bogenschützen mit einer Sehbehinderung. Die verbandsärztliche Untersuchung der noch zu klassifizierenden Bogenschützen beginnt am Freitag um 13 Uhr.

Um 15 Uhr treffen sich die Helfer des CfB Soest am Clubhaus im Jahnstadion, um sämtliches Material zu verladen. Ab 16 Uhr kann der rund dreistündige Aufbau in beiden Hallen beginnen. Zeitgleich trifft sich der Abteilungsvorstand Bogensport im DBS unter Leitung von Rainer Schemeit zu seiner Sitzung. Dafür hat die Schulleitung einen barrierefrei zu erreichenden Raum zur Verfügung gestellt. Am Samstagmorgen werden um 9 Uhr die Recurveschützen begrüßt, um 14 Uhr die Compound- und Blankbogenschützen. Die letzte der beiden Siegerehrungen gibt es gegen 18.15 Uhr. Hierzu wird auch die Vorsitzende des Kreissportbundes, Bärbel Dittrich, kommen, um zusammen mit Bördekönigin Jessica Becker, Jägerken Tobias Mantau und Lukka Franke die Medaillen zu überreichen.

Quelle:

02.03.17

Julia Decker und Fabian Maruhn Championatssieger

Compoundjuniorin Julia Decker und Recurveschütze Fabian Maruhn haben ihre Hallensaison mit dem Gesamtsieg beim Championat von NRW gekrönt. Maruhn startete in Oberhausen mit starken 564 Ringen in die Fünf-Turniere-Serie und schloss sie in Dortmund mit dem gleichen Ergebnis ab. Mit seinem schwächsten Ergebnis von 549 Ringen, was immerhin noch einem Pfeilschnitt von neun Ringen entspricht, schoss er das Streichresultat. Zusammen brachte er es auf 2239 Ringe, gefolgt von Zweitligaschütze Holger Lai von Grün-Weiss Holten (2222) und Oliver Brückner von BSF Ahlen (2190). Damit holte sich der mit Abstand beste Ligaschütze des CfB Soest das nötige Selbstvertrauen für die Deutschen Meisterschaften am 11. März im bayrischen Hof. In der Dortmunder Einzelwertung lag er zwischen den beiden Bundesligaschützen aus Holten, Arne Metzlaff (578) und Holger Lai (557). Julia Decker belohnte sich für ihre bisher beste Saison mit dem zweiten Platz der Einzelwertung, womit sie mit 502 Ringen allerdings auch das Streichergebnis ablieferte. Nach vielen unregelmäßigen Leistungen in den vergangenen Jahren zeigt ihre Leistungskurve nach oben. Beim Championat in Soest schoss sie neue Bestleistung von 539 Ringen. Mit insgesamt 2112 Ringen distanzierte sie ihre Konkurrentin Alina Hähnke vom BSC Oberhausen (2083) sicher.

In Dortmund, wo die mittlerweile unübliche Turnierdistanz von 25 Metern geschossen wird, hatte Andreas Münch, beim CfB zuständig für die Turnieranmeldungen, Mühe, genügend Schützen für die Mannschaftswertungen aufzubieten. Wegen Bogensportlehrgängen und Erkrankung mussten mehrere Schützen teils kurzfristig absagen. Bei den Recurveschützen bestätigten Juniorin Xenia Wünsche und Edwin Pusch in der Masterklasse mit jeweils 478 Ringen ihre derzeitigen Trainingsleistungen. Ebenso Senior Siegfried Mielke mit 413 Ringen. Der fünfte Schütze, A-Schüler Leo Mies, schoss mit 419 Ringen seine drittbeste Hallenleistung, wurde guter Siebter der Gesamtwertung. Allerdings werden A-Schüler nicht für die Mannschaft gewertet. Also war Blankbogenschütze Claus Richter der fünfte Mann. Ihm gelang mit 491 Ringen nach mehrwöchiger Durststrecke ein sehr guter Wettkampf, mit dem er Zweiter der Einzel- und Sechster der Gesamtwertung wurde. Wolfgang Kikutt blieb mit 285 Ringen am Tabellenende hängen.

Von den Compoundherren war nur Andreas Münch am Start, der den Wettkampf als Generalprobe für die Para-DM am Samstag nutzte und mit 553 Ringen als Zehnter abschloss. Auch die beiden Damen taten sich schwer. Nina Wassermeyer schoss mit neuem Bogen ausgeglichen, verfehlte aber das Podest mit 555 Ringen nur um drei Ringe. In der Gesamtwertung wurde sie mit 2243 Ringen Vierte, hier fehlten sieben Ringe zum dritten Platz. Diana Gronau kam diesmal über 549 Ringe nicht hinaus, wurde Sechste der Gesamtwertung (2231). Der Gesamtsieg in der Damen-Masterklasse ging an Karin Glashagel (2249), die das Championat allerdings für ihren Heimatverein Nördlicher Dortmunder Schützenbund schießt.

Die Mannschaftswertungen verliefen nicht im Sinne von CfB-Sportleiter Martin Hinse. Das Recurveteam fiel vom dritten auf den vierten, das Compoundteam ebenfalls vom dritten auf den fünften Gesamtplatz zurück. „Das war leider die schwächste Leistung der vergangenen Jahre. Nur beim Heimchampionat in Soest haben wir in beiden Wertungen Bestleistungen erzielt und einen Doppelsieg gefeiert“, hofft Hinse aber auf die neue Championatsserie, die wieder im Oktober starten wird.

Quelle:

24.02.17

Ein Hauch von Rio bei Para-DM des CfB Soest

In diesem Jahr wird der Club für Bogenschützen Soest 60 Jahre alt. Grund genug, das Jubiläum mit einer Deutschen Meisterschaft einzuläuten. Zum zweiten Mal nach 2014 kommen die Bogenschützen des Behindertensportverbandes am Samstag, 4. März, in die ConvoS-Hallen. Die wochenlangen Vorbereitungen sind abgeschlossen. Der Club ist zwar durch jahrzehntelange Durchführung großer Turniere erprobt, aber eine DM ist ja nun immer etwas Besonderes. Nahmen 2014 rund 120 behinderten Bogensportler an der DM teil, sind es diesmal 150. Unter ihnen werden auch die fünf Paralympicsteilnehmer von Rio sein. Zur umfassenden Information der Teilnehmer wurde eigens eine DM-Website eingerichtet, die ständig aktualisiert wird. Vom CfB sind mit Karina Granitza und Jennifer Heß zwei Nationalmannschaftsschützinnen sowie Kornelia Achinger, Andreas Münch und Werner Fleischer am Start. „Erneut den Zuschlag für die Ausrichtung der Deutschen Meisterschaft erhalten zu haben, ist für uns eine große Ehre, zumal wir selbst erst seit vier Jahren Mitglied im Deutschen Behindertensportverband sind. Und da wollen wir natürlich wieder zeigen, was wir können“, sagt der Hauptverantwortliche der Meisterschaft, Sportleiter Martin Hinse, nicht ohne Stolz.

Die Meisterschaft startet eigentlich bereits am Freitagnachmittag, denn da beginnt die Klassifizierung derjenigen Sportler, die erstmals an einer DM teilnehmen. Sie werden vom Verbandsarzt je nach Behinderungsart in die jeweilige Leistungsklasse eingeteilt. Dafür hat die Schulleitung des Conrad-von-Soest-Gymnasiums zwei Untersuchungsräume zur Verfügung gestellt. Um 16 Uhr können dann die Helfer des CfB mit dem Aufbau der Schießscheiben, dem Aufhängen der Pfeilfangnetze, Sponsorenbanner, Flaggen und Plakate in der Halle beginnen. Am Samstagmorgen um 8 Uhr startet bereits der erste Durchgang mit Turnieranmeldung, Bogen- und Materialkontrolle der Recurveschützen. Um 9 Uhr folgt die Begrüßung durch den Vereinsvorsitzenden Bernd Wünsche, dem Stellvertretenden Landrat Dr. Günter Fiedler sowie der Stellvertretenden Bürgermeisterin Marita Stratmann, die Schirmherr Dr. Eckhard Ruthemeyer vertritt. Danach werden eine halbe Stunde lang Probepfeile geschossen, bevor um 9.45 Uhr der Wettkampf über zweimal dreißig Pfeile beginnt. Eine Starterin ist Paralympicsteilnehmerin Jennifer Heß, die seit Oktober vergangenen Jahres für den Bördeclub schießt. Siegerehrung wird gegen 12.45 Uhr sein. Gegen 14 Uhr werden die Teilnehmer des zweiten Durchgangs, die Compound- und Blankbogenschützen, begrüßt. Hier sind dann die Compoundsportler Karina Granitza, Kornelia Achinger und Titelverteidiger Andreas Münch sowie Langbogenschütze Werner Fleischer dabei. In beiden Durchgängen wird ein weiterer Soester für den ordnungsgemäßen Ablauf des sportlichen Geschehens sorgen – Kampfrichter Walter Tuchlinski. Er und zwei weitere seiner Zunft wurden vom Deutschen Behindertensportverband für diese Meisterschaft eingeladen. Sie werden von CfB-Helfern unterstützt, um unter anderem den Bogenschützen hilfreich zur Seite zu stehen. Sind die letzten Pfeile geflogen und die Schützen müssen noch auf die Auswertung warten, wird es ihnen nicht langweilig werden. Denn die Soester Steelband „Talking Steel“ wird für schwungvolle Unterhaltung sorgen. Zur Siegerehrung werden mit Sprint-As Gina Lückenkemper und Stabhochspringerin Lukka Franke zwei Hochkaräter der Soester Sportszene erwartet. Zusammen mit Bördekönigin Elissa Becker und Jägerken Tobias Mantau werden sie die Medaillen überreichen.

Damit alle Turnierteilnehmer und Besucher bei Kräften bleiben, werden Damen des CfB mit einem reichhaltigen Angebot von warmen und kalten Speisen, Getränken und Kuchen für bekannt günstige Preise für das leibliche Wohl sorgen. Und damit nicht nur das Auftreffen der Pfeile in den Scheiben zu hören sein wird, begleitet DJ Markus Müller das Turnier musikalisch.

„Wir sind bereit, die DM kann starten“, sagt Hinse zuversichtlich.

Quelle:

17.02.17

Fabian Maruhn führt in Gesamtwertung; Julian Schulz Zweiter

B-Schüler Julian Schulz hat nach seinem Gesamtsieg beim Jugendcup in der Freiluftsaison des vergangenen Jahres jetzt den zweiten Platz in Gesamtwertung beim Hallenchampionat belegt. Beim letzten Wettkampf in Stockum-Werne musste er nach sehr gutem Start leider verletzt aufgeben, aber das wirkte sich nicht mehr aus, da er noch ein Streichergebnis nutzen konnte. Auf der Poleposition bei den Herren liegt derzeit Fabian Maruhn, Spitzenschütze des Regionalligateams der Soester Bogensportler. Durch konstante Leistungen um 555 Ringe bei den bisherigen vier Championatsturnieren führt er mit neun Ringen vor Zweitligaschütze Holger Lai von Grün-Weiss Holten. A-Schüler Leo Mies kam mit neuer Bestleistung von 439 Ringen aus dem Wettkampf, ist jetzt Fünfter der Gesamtwertung. Nur einen Platz dahinter liegt derzeit Luca Keysselitz, der mit 519 Ringen sein bisher bestes Championatsergebnis schoss und Dritter der Einzelwertung wurde. Da er in der bisherigen Serie einen Wettkampf weniger geschossen hat, kann er beim letzten Turnier Ende Februar in Dortmund aber noch Dritter der Gesamtwertung werden. Verbandsoberligaschütze Lennart Mertens kam zwar gut ins Rennen, verlor nach der Pause aber zusehends an Boden und musste sich mit 461 Ringen auf Platz neun zufrieden geben. Gar nicht gut lief es in der Masterklasse für Edwin Pusch und Detlef Scharl. Beide mussten sich mit 389 und 334 Ringen im hinteren Tabellenviertel einreihen. Senior Siegfried Mielke schaffte ein leistungsmäßiges Ergebnis, wurde Siebter mit 423 Ringen.

Bei den Compoundschützen war teils auch Sand im Getriebe. Sebastian Tautz patzte bei einem Pfeil in der ersten Hälfte, legte dann brillante 290 Ringe nach und verpasste trotzdem mit 569 Ringen als Vierter das Podest nur um zwei Ringe. Selbst der Tagessieg wäre möglich gewesen. Die beiden Damen kamen unterschiedlich klar. Während Diana Gronau mit 563 Ringen als Fünfte eine gute Leistung zeigte, hatte Nina Wassermeyer Schwierigkeiten. Sie wurde Siebte mit für sie schwachen 548 Ringen. Ihren Aufwärtstrend bestätigte Juniorin Julia Decker, die ihre Klasse mit 535 Ringen gewann und die Gesamtwertung haushoch anführt.

Bei den Blankbogenschützen kommt Claus Richter nach längerer Erkrankung wieder an seine bisherigen Saisonleistungen heran. Gute482 Ringe bedeuteten Rang vier. Diese Disziplin schloss Wolfgang Kikutt mit 285 Ringen als Fünfzehnter ab. In den Mannschaftswertungen wurde der CfB Soest Achter in der Recurvedisziplin und Fünfter bei den Compoundern.

Am 24./25. Februar endet die Hallenserie mit dem letzten Championatsturnier in Dortmund.

Quelle:

01.02.17

Gold für Recurveteams bei Westfalenmeisterschaften

Am Schlusstag der diesjährigen Hallenwestfalenmeisterschaften des Westfälischen Schützenbundes schlug die Stunde des Recurveschützen. Nach den nicht optimalen Ergebnissen der Compoundschützen hoffte CfB-Sportleiter und Trainer Martin Hinse auf Titel und DM-Qualifikationen. Einen überzeugenden Auftritt legte die Herrenmannschaft hin, die in der zweiten Bundesliga noch gute Chancen auf den Klassenerhalt hat. In der Qualifikationsrunde machte Matthias Bathe einen überragenden Wettkampf, schoss in der ersten Halbzeit 290 Ringe und in der zweiten 282. Mit neuer Bestleistung von 572 Ringen wurde er Dritter, sicherte sich die DM-Fahrkarte und zog ins Viertelfinale ein. Dort traf er auf Mannschaftskollege Fabian Maruhn, der mit 563 Ringen Sechster wurde und ebenfalls zur DM fahren wird. Im Finalmatch schenkten sich beide nichts, aber Maruhn gewann 6:2 und stand im Halbfinale. Dort standen nur noch Schützen aus Regional-, Zweit- und Erstliga an der Linie. Fabian Maruhn lieferte sich mit Erstligaschütze Lukas Winkelmeier ein enges Match, das er leider im fünften Satz mit 4:6 verlor. Noch spannender verlief dann das Bronzematch. Nach erneut fünf hochklassigen Sätzen stand es 5:5 und der Stechschuss musste entscheiden. Maruhn schoss schnell, setzte den Pfeil mitten in die Zehn. Sein Gegner, René Lettau vom SV Gütersloh, traf eine tiefe Neun. Lautstark bejubelten die Soester Schützen den verdienten Bronze-Sieg ihres Mannschaftskameraden, der nach dem Wettkampf völlig platt war. Der dritte Schütze im Bunde, Markus Müller, machte mit 556 Ringen ebenfalls einen starken Wettkampf, verpasste als Neunter das Finale nur um vier Ringe. Dafür gilt auch sein DM-Start als sicher. Das CfB-Trio gewann mit neuer Bestleistung von 1691 Ringen souverän Mannschaftsgold vor dem Erstligateam Sherwood Herne (1677), knapp gefolgt von RSV Detmold-Klüt (1672). „Das war eine Superleistung von den Dreien. Sherwood Herne zu schlagen erfordert Können und eine kompakte Mannschaftsleistung. Die schießen nicht umsonst seit Jahren in der 1. Bundesliga Nord“, freute sich Hinse für seine Medaillengewinner. Der Leitende Kampfrichter der Westfalenmeisterschaften, Walter Tuchlinski vom CfB Soest, ließ es sich nicht nehmen, den Soestern die Medaillen auszuhändigen.

Das zweite Gold sicherte sich das neu formierte Damenteam. Rabea Moschner hatte seit Monaten akribisch an ihrer Technik gearbeitet. Der verdiente Lohn war eine neue Bestleistung von 548 Ringen, der Einzug als Sechste ins Finale und die DM-Qualifikation. Die wollten auch Eva Weyers und Para-Nationalkaderschützin Jennifer Heß erreichen. Weyers konnte erst in der zweiten Turnierhälfte ihr wirkliches Können zeigen, verfehlte aber mit 532 Ringen auf dem achten Rang ihr eigentliches Ziel. Heß war gesundheitlich nicht fit, musste sich zwei Tage vor der Meisterschaft noch ärztlich behandeln lassen. Den Wettkampf bestritt sie trotz starker Rückenschmerzen, damit die Mannschaft nicht platzte. Dennoch schaffte sie 529 Ringe, lag direkt hinter Eva Weyers. Das Damenteam holte sich mit 1609 Ringen die zweite Goldmedaille, distanzierte die Konkurrentinnen SV Oberbauerschaft (1476) und TuS Barop (1379) deutlich.
Leider war für beiden Finalteilnehmerinnen schon in der ersten Runde Schluss. Eva Weyers gewann zwar den ersten Satz gegen Annett Schüttler vom BSC Schmallenberg, die mit 560 Ringen die Qualifikationsrunde gewonnen hatte, verlor das Match dennoch mit 2:6. Rabea Moschner musste sich in einem hochkarätigen Match der späteren Vizemeisterin, Jaqueline Hansen vom Hammer SC, mit 1:7 geschlagen geben, wobei sie zwei Sätze knapp mit 28:29 verlor. „Rabea hat gezeigt, dass sich akribisches Training und Durchhaltevermögen auszahlen. Sie hat das klasse gemacht“, lobte Martin Hinse seine derzeit beste Schützin.

Enttäuschend verlief der Wettkampf der vier Junioren. Alex Reimer, dessen DM-Qualifikation fest eingeplant war, verlor nach gutem Start völlig den Faden, lieferte mit 487 Ringen als Zwölfter mit Abstand sein bisher schwächstes Ergebnis ab. Ringgleich landete Julius Benteler auf Platz elf. Auch Lennart Mertens blieb weit unter seinen Möglichkeiten, wurde 14. mit 473 Ringen. Juniorin Edda Hellinge hatte beste DM-Chancen, aber sie verfehlte das Ziel nach 469 Ringen deutlich. Silber in der Teamwertung (1429) hinter TuS Barop (1497) war nur ein schwacher Trost.

CfB-Trainer Martin Hinse war unterm Strich mit den Leistungen der Medaillengewinner zufrieden: „Im vergangenen Jahr haben wir elf Medaillen gewonnen, diesmal acht. Fünf Schützen werden Mitte März zur DM nach Hof in Bayern fahren, letztes Jahr waren es sechs. Unsre Junioren müssen sich entscheiden, wie es jetzt weiter gehen soll. In der Freiluftsaison wollen und werden wir insgesamt besser sein.“

Am Freitag fährt das Zweitligateam des CfB Soest zum vierten und entscheidenden Wettkampf nach Bassum in Niedersachsen. Ziel ist der immer noch mögliche Klassenerhalt.

Quelle:

31.01.17

Frust trotz Medaillen bei Westfalenmeisterschaften

Am ersten Tag der Westfalenmeisterschaften hat A-Schüler Luca Keysselitz vom CfB Soest die Bronzemedaille errungen. Nach 253 und 256 Ringen konnte er den dritten Platz verteidigen, den er schon zur Halbzeit inne hatte. Gold ging an Westfalenkaderschütze Justus-Jonas Driese von Rovers Hiltrup mit 540 Ringen, Silber an Fabio Büscher von der BSG Mettingen (515). Die zweite Soester Qualifikantin, Miranda Hötte, konnte aus schulischen Gründen leider nicht starten. In der Jugendklasse weiblich hatte sich Xenia Wünsche etwas mehr erhofft. Nach einem guten Einstieg mit 250 Ringen, konnte sie das Niveau leider nicht ganz halten und landet mit 490 Ringen als Fünfte im vorderen Drittel.

Die Compoundbogenschützen des CfB Soest haben am zweiten Tag der Westfalenmeisterschaften zwei Silber- und eine Bronzemedaille gewonnen, ihr eigentliches Ziel, sich für die DM zu qualifizieren aber verpasst. Bereits im Vorfeld zeichnete sich ab, dass vor allem das Herrenteam mit den Topschützen Stefan Krampe, Sebastian Tautz und Fin Lukas Hein an die erforderliche Qualifikationszahl nicht herankommen würde. Tautz erholte sich nicht rechtzeitig von seinem grippalen Infekt, konnte nicht starten. Lediglich Stefan Krampe zeigte seine gewohnt starke Leistung, gewann mit 575 Ringen die Qualifikationsrunde und dürfte sich im Einzel für die DM im bayrischen Hof qualifiziert haben. Fin Lukas Hein kam direkt aus der Nachtschicht, kämpfte zwar verbissen, blieb mit 561 Ringen auf Platz 20 mindestens zehn Ringe unter seiner üblichen Leistung. Ersatzmann René Kaup hätte über sich hinauswachsen und mindestens 566 Ringe schießen müssen, damit die Mannschaft noch eine DM-Chance gehabt hätte. Mit 554 Ringen kam er aus dem Wettkampf, wurde 26. In der Gesamtwertung brachte es das Team auf 1691 Ringe und wurde unglücklicher Vierter. Nur zwei Ringe fehlten zu Bronze und acht zu Silber. Einen sehr guten Tag hatte dagegen Andreas Münch, der befreit schoss, und mit 561 Ringen 20. wurde. Da die Mannschaftsmeldung bereits während des Einschießens abgegeben werden musste, war eine Umbesetzung nicht mehr möglich.

Auch das erste Damenteam blieb diesmal deutlich unter seinen Möglichkeiten. Bereits in den Tagen zuvor war über die bestmögliche Besetzung diskutiert worden und man entschied sich für Karin Glashagel, Karina Granitza und Nina Wassermeyer, die stabile Saisonleistungen gezeigt hatten. Das zweite Team bildeten Diana Gronau, Kornelia Achinger und Juniorin Julia Decker. Allerdings war Karin Glashagel erkältungsbedingt angeschlagen, erlitt zudem während des Wettkampfs einen Asthmaanfall. Nach einer kurzen Erholungspause kämpfte sie weiter, schaffte aber mit 548 Ringen lediglich Platz zwölf. Auch Nina Wassermeyer konnte ihre bisherigen Leistungen nicht bestätigen, wurde Zehnte mit 550 Ringen. Karina Granitza erreichte nach zweimonatiger Zwangspause mit guten 557 Ringen den siebten Platz, mit dem sie auch ins Finale einzog. Einen Platz vor ihr, und damit auch im Finale, platzierte sich Diana Gronau mit sehr guten 561 Ringen. Leider überstanden beide die erste Finalrunde trotz starker Leistungen nicht. Die zweite Rollstuhlsportlerin, Kornelia Achinger, hatte zu Beginn Probleme mit ihrer Visierung, die aber behoben werden konnten. Mit 531 Ringen wurde sie 16.

Abgerundet wurde der schwierig verlaufene Tag mit der Silbermedaille von Juniorin Julia Decker. Ihr gelang mit 538 Ringen eine neue Bestleistung. Nach zwischenzeitlicher Führung musste sie den Titel nach nur wenigen, schwächeren Schüssen am Schluss der zweiten Halbzeit noch an Dustin Fletermann vom SVB Reken abgeben, der mit 542 Ringen gewann. In der Teamwertung holte sich das Damenteam 1 mit 1655 Ringen die Silbermedaille, verpasste aber die angestrebte DM-Qualifikation um rund 30 Ringe. Die zweite Mannschaft gewann mit 1626 Ringen Bronze.

CfB-Sportleiter Martin Hinse war schon enttäuscht über die verpassten DM-Chancen: „Die Qualifikationszahlen sind gerade in der Halle so hoch, dass nur mit Topleistungen der DM-Start möglich ist. Das haben wir leider nicht erreichen können. Heute war ein Seuchentag für uns.“

Quelle:

28.01.17

Zwei neue Trainer beim CfB Soest

Pünktlich zu den Westfalenmeisterschaften des Schützenbundes haben zwei Bogensportler ihre Ausbildung abgeschlossen. Während Edwin Pusch, der auch im Vorstand des CfB Soest arbeitet, den Ausbildungsgang „Bogensportleiter“ abgeschlossen hat, hatte sich Jens Kortsteger zusätzlich zum „Trainer C Basis Bogensport“ ausbilden lassen. Damit stehen Sportleiter Martin Hinse, selbst Trainer C Leistungssport, neben Astrid Dreßler (Trainer C Leistungssport), Karina Granitza und Andreas Münch (beide Bogensportleite) zwei weitere Mitarbeiter im Trainerstab zur Verfügung. „Da der Bogensport hohe Anforderungen an die Sportler stellt, brauchen wir genügend gut ausgebildete Trainer und Übungsleiter“, sagt Martin Hinse.

An diesem Wochenende wird im Landesleistungszentrum Dortmund um Titel, Medaillen und Qualifikationen für die Deutschen Meisterschaft geschossen, die Mitte März in Hof (Bayern) stattfinden. Freitagnachmittag um 14 Uhr ging es für Xenia Wünsche und Luca Keysselitz los. Am Samstag stehen zwei Durchgänge an. Morgens um 9 Uhr tritt Blankbogenschütze Oliver Gronau bei seiner LM-Premiere an. Um 14 Uhr schießen dann die 11 Compoundschützen. Zwei Damen- und eine Herrenmannschaft kann der CfB melden. Der Sonntag gehört traditionell den Recurveschützen der Klassen Junioren, Damen und Herren. Auch hier konnten sich 10 Schützen qualifizieren, sodass in jeder Klasse eine Mannschaft aufgeboten werden kann. „Mit 24 Teilnehmern haben wir einen neuen Vereinsrekord aufgestellt. Alle CfB-Schützen haben in der Einzel- und/oder Mannschaftswertung Medaillenchancen,“ freut sich Sportleiter Martin Hinse auf die Meisterschaften.

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24.01.17

Edelmetall für Para-Schützen

Als die Verbandsligaschützen des CfB Soest noch um den Aufstieg in die Oberliga kämpften, hatten die Para-Schützen bei ihrer Landesmeisterschaften bereits reichlich Edelmetall im Gepäck. Mit jeweils drei Gold- und Silbermedaillen hatten sie in Bocholt eindrucksvoll gezeigt, dass sie auch zu den Anwärtern auf Podestplätze bei der DM Anfang März in Soest gehören werden. Das Coaching übernahmen Astrid Dreßler und René Kaup. Ein gutes Ergebnis gelang Jennifer Heß, der zweiten Nationalkaderschützin im Team. Nach 269 und 275 Ringen distanzierte sie ihre Konkurrentinnen deutlich und sicherte sich Gold in der Damenklasse Recurve. Langbogenschütze Werner Fleischer trat erstmals bei den Para-Schützen an. In der ersten Runde agierte er noch unkonzentriert, kam dann aber immer besser zurecht. Mit 257 Ringen holte er den zweiten Titel. Das dritte Gold sicherte sich Compoundschützin Kony Achinger mit 536 Ringen in der Damen Altersklasse. Die erste Silbermedaille sicherte sich Compound-Nationalkaderschützin Karina Granitza. Bedingt durch eine Beinoperation konnte sie zwei Monate lang nicht trainieren, schoss die Meisterschaft unvorbereitet. Dennoch gelang ihr mit 550 Ringen ein passabler Wettkampf in der Damenklasse. Bester Soester Schütze war diesmal Andreas Münch bei den Compoundherren. Berufsbedingt kann er nicht regelmäßig trainieren, schoss mit 552 Ringen ebenfalls gut und nahm eine weitere Silbermedaille mit. In der Mannschaftswertung holte sich das Compound-Trio mit 1638 Ringen den zweiten Platz, nur acht Ringe hinter Landesmeister VfL Ramsdorf (1646). Dritter wurde die BS Opladen 1 mit 1614 Ringen.

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23.01.17

Verbandsligateam steigt in die Oberliga auf

Das Verbandsligateam des CfB Soest hat beim 4. Ligaspieltag in Hamm mit einem ausgezeichneten Wettkampf den zweiten Platz verteidigt und ist in die Verbandsoberliga aufgestiegen. Nach dem kurzfristigen Ausfall von Stammschütze Julius Benteler waren sich Coach Edwin Pusch und Trainer Martin Hinse überhaupt nicht sicher, ob nicht sogar der Rückfall ins Mittelfeld drohen könnte. Denn Willi Klespe konnte vierzehn Tage krankheitsbedingt nicht trainieren und Lennart Mertens laboriert immer noch an Knieproblemen. Nach dem Einschießen kristallisierte sich das Trio Rabea Moschner, Xenia Wünsche und Willi Klespe als Startformation heraus. Im ersten Match gegen TuS Barop 3 schien sich die Sorge des Coach-Duos zu bewahrheiten, denn der Underdog aus Dortmund schlug die Soester überraschend mit 6:2. Zwei sicher einkalkulierte Punkte waren weg. Gegen RSV Detmold-Klüt 2 lief es dann aber sehr gut und der 6:2-Sieg tat der Mannschaft sichtlich gut. Mit gestärkter Moral wurde Liganeuling BS Ennepe-Ruhr sicher mit 6:0 bezwungen. Beim Freilosmatch bekamen die drei Stammschützen eine Auszeit, und Edwin Pusch, Detlef Scharl und Lennart Mertens konnten die beiden Punkte mitnehmen. Während sich Spitzenreiter SV Stockum auch eine Niederlage leistete, rückte der Dritte, Blau-Weiß Oberbauerschaft, näher an die Soester heran. Nur die ersten beiden Mannschaften würden nämlich aufsteigen.

Nach der Pause gab es ein äußerst enges und kurioses Match gegen Oberbauerschaft. Soest gewann die ersten beiden Sätze sicher, alles sah nach einem direkten Sieg aus. Aber die Ostwestfalen gewannen den dritten Satz mit einem Ring Vorsprung. Im vierten leistete sich die junge Oberbauerschafter Schützin einen Fehlschuss, sodass Xenia Wünsche das Duell sicher gewann. Für Schlussschütze Willi Klespe hätte nach einer Neun schon eine Sechs, der geringste Pfeilwert, gereicht. Aber auch er verfehlte die Auflage knapp. Beide Teams teilten sich die Satzpunkte. Sichtlich verunsichert wurde auch der letzte Satz abgegeben, sodass schlussendlich ein 5:5 zu Buche stand. Dieser Punktverlust sollte endgültig den Sieg in der Gesamtwertung kosten. Das Folgematch gegen BSC Iserlohn verlief nervenaufreibend, da Moschner, Wünsche und Klespe langsam die Körner ausgingen. Nach zwei Sätzen stand es 4:4 und es war keinesfalls sicher, wer gewinnen würde. Mit einem knappen 51:50 gelang dann doch der umjubelte 6:4-Sieg. Da sich Stockum und Oberbauerschaft die Punkte teilten, waren der zweite Platz und damit der Aufstieg in die Oberliga perfekt.

Mit dem SV Stockum kam der stärkste Gegner, dessen Aufstieg ebenfalls schon feststand, zum Schluss. Moschner und Co verloren die ersten beiden Sätze, blieben aber ruhig, nahmen alle Konzentration zusammen und schossen drei starke Sätze, während die Stockumer nichts mehr entgegenzusetzen hatten. So beendete der CfB Soest seine Ligasaison mit einem verdienten 6:4-Sieg. SV Stockum siegte knapp mit einem Punkt vor Soest, die wiederum fünf Punkte vor Oberbauerschaft lagen.

Vorsitzender Bernd Wünsche gratulierte dem gesamten Team herzlich: „Das war heute eine tolle Vorstellung, die Rabea, Xenia und Willi abgeliefert haben. Vergangenes Jahr war das Team noch abgeschlagener Letzter der Verbandsliga. Der Aufstieg ist der verdiente Lohn für die geleistete Trainingsarbeit. Wir haben ein wichtiges Saisonziel erreicht.“

Abschlusstabelle Verbandsliga
Verein Satzdifferenz Punkte 1. SV Stockum 94 44 : 12
2. CfB Soest 2 72 43 : 13
3. SV Oberbauerschaft 54 38 : 18
4. BSC Iserlohn 12 30 : 26
5. BS Ennepe-Ruhr - 6 27 : 29
6. TuS Barop 3 -28 21 : 35
7. RSV Detmold-Klüt -30 21 : 35


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21.01.17

Favorit Maruhn wird Rolle gerecht

Fabian Maruhn, Spitzenschütze des Zweitligateams der Soester Bogenschützen, ist auch beim dritten Hallenchampionatsturnier von NRW in Gelsenkirchen seiner Favoritenrolle gerecht geworden. Mit 556 Ringen siegte er in der Herrenklasse knapp vor dem Ex-Nationalkader- und Erstligaschützen Jan-Christopher Ginzel von Sherwood Herne (554) und Lars-Derek Hoffmann vom Regionalligateam Hammer SC (548). Einen weiteren Sieg gab es durch B-Schüler Julian Schulz, der mit 356 Ringen aber nicht zufrieden war. Beide führen jetzt in der Gesamtwertung ihrer Klasse. Eine neue Bestleistung gelang A-Schüler Leo Mies, der mit 431 Ringen Siebter wurde. Nicht gut lief es bei Verbandsligaschütze Lennart Mertens. Bedingt durch zu wenige Trainingsmöglichkeiten brachte er 480 Ringe auf die Scheibe, wurde ebenfalls Siebter. Sehr zufrieden war Edwin Pusch. In der Masterklasse schoss er eine neue Bestleistung von 464 Ringen, belegte damit Mittelfeldplatz dreizehn. Völlig aus der Spur war dagegen Detlef Scharl. Seine 365 Ringe auf Platz 21 sind beileibe nicht das, was er kann. Zwei weitere Podestplätze gab es durch die Compoundschützinnen. Bei den Damen gelang Nina Wassermeyer ein guter Wettkampf. Ihre 557 Ringe bedeuteten Platz drei. Diana Gronau hatte nicht ihren besten Tag, wurde Fünfte mit 547 Ringen. Den zweiten Rang sicherte sich Juniorin Julia Decker mit 524 Ringen, die damit ihre Führungsposition in der Gesamtwertung ausbaute. Bei den Blankbogenschützen kam Claus Richter nach langer Krankheit nicht an seine bisherigen Saisonleistungen heran. 441 Ringe bedeuteten Rang acht. Diese Disziplin schloss Wolfgang Kikutt mit 244 Ringen als Zwölfter ab. In den Mannschaftswertungen wurde der CfB Soest Sechster in der Recurvedisziplin und Fünfter bei den Compoundern.
Am 11./12. Februar geht es mit dem vorletzten Championatsturnier in Stockum-Werne weiter.

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20.01.17

Luca Keysselitz bei BVNW-LM in Opladen erfolgreich

Während die 1. Recurvemannschaft des CfB Soest sich an einen Nichtabstiegsplatz in der 2. Bundesliga Nord herangearbeitet hatte, schoss sich U14-Nachwuchsschütze Luca Keysselitz hat bei den NRW-Meisterschaften des Bogensportverbandes in Leverkusen-Opladen. Mit 497 Ringen verpasste er zwar seine bei den Bezirksmeisterschaften geschossene Bestleistung, sicherte sich aber den Titel. Blankbogenschütze Klaus Vielberg gelang ein ausgeglichener Wettkampf, der ihm nach 470 Ringen den fünften Platz in der Ü45-Klasse einbrachte. Claus Richter musste den Wettkampf leider ebenso absagen wie Jagdbogenschütze Christoph Hermes.

Am Samstag greifen vier Para-Schützen nach Medaillen. Bei der Landesmeisterschaft des Behinderten- und Rehasportverbandes NRW ist der CfB Soest mit den Compoundschützen Karina Granitza, Kornelia Achinger und Andreas Münch vertreten. Sie haben sehr gute Chancen in der Einzel- und Mannschaftswertung. Premiere feiert mit Recurveschützin Jennifer Heß die zweite Nationalkaderschützin im Soester Trikot. Die Schützen werden von Astrid Dreßler und René Kaup betreut.

Am Samstag starten die Schützen der Verbandsliga und am Sonntag die der Compoundliga des Westfälischen Schützenbundes beim vierten und letzten Spieltag in Hamm. In der Verbandsliga wollen Rabea Moschner, Xenia Wünsche, Julius Benteler, Willi Klespe, Lennart Mertens und Detlef Scharl die zweite Position verteidigen. Wenn alles gut läuft, sind noch der erste Platz und der Aufstieg in die Verbandsoberliga möglich. Tabellenführer ist derzeit der SV Stockum mit drei Punkten Vorsprung vor den Soestern. Das Team wird von Edwin Pusch gecoacht. Die Compoundmannschaft mit Karina Granitza, Nina Wassermeyer, Diana Gronau, Sebastian Tautz und Coach René Kaup will alles daran setzen, die knappe Tabellenführung zu verteidigen und sich erneut den Titel sichern.

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17.01.17

Vier Siege für CfB-Team

„Wir sind in der 2. Bundesliga angekommen“, freute sich Martin Hinse, Trainer der Soester Bogenschützen, als er während der Landesmeisterschaft des Bogensportverbandes NRW vom deutlich besseren Abschneiden der 1. Recurvemannschaft in Oberhausen hörte. Beim dritten Wettkampf in Oberhausen-Holten gelang dem Zweitligateam mit 8:6 ein positiver Abschluss und hat sich damit an das Feld herangearbeitet.

Nach dem Einschießen schickte Coach Markus Müller die derzeit beste Formation mit Geburtstagskind Alex Reimer, Fabian Maruhn und Matthias Bathe gegen Tabellenführer SV Bassum in die Startbox. In einem engen Match gewann das Trio den fünften Satz mit 55:51 Ringen und nahm zwei Punkte mit. Gegen Rheydter SV lag das Team zunächst mit zwei verlorenen Sätzen hinten, kam aber mit einem starken dritten wieder heran. Der vierte ging dann unglücklich mit einem Ring und damit das Match mit 2:6 verloren. Dann folgte ein denkwürdiger Schlagabtausch gegen den Gastgeber. Die Soester stiegen mit der Maximalausbeute von 60 Ringen ins Match ein, dann folgten ein 57:57-Unentschieden, eine 52:55-Niederlage, ein 54:54-Unentschieden und dann – wieder eine knappe 56:57-Niederlage. Ein nervenaufreibender Kampf wurde erneut nicht belohnt. Vor der Pause gelang es dem lautstarken Coach des dem neuen Tabellenführer SV Zierenberg, der vor dem Wiederaufstieg in die erste Liga steht, die Soester wieder nachhaltig zu verunsichern. Obwohl zwei der drei Sätze eng waren, waren Maruhn und Co beim 0:6 chancenlos. Entsprechend war die Stimmung in der Pause. Aber keiner ließ sich hängen und die Kernformation machte weiter. Dem SV Norderstedt war bisher nur ein Unentschieden gegen Bassum gelungen, die Aufgabe war machbar. Mit einer kompakten Leistung und dem 6:2-Sieg läuteten die CfB-Schützen eine starke Aufholjagd ein. Mit einem überragenden 7:1 wurde der BSC Berlin 2 in die Schranken gewiesen. Dieses Match sorgte für einen sichtbaren, mentalen Auftrieb. Obwohl dem Soester Trio langsam die Puste ausging und sich Edda Hellinge bestens eingeschossen hatte, galt das Motto „Never change a winning team!“. Und so nahmen die Drei den letzten Kampf gegen Bundesligaabsteiger MASA Mülheim auf. Die ersten beiden Sätze wurden gewonnen, dann ein knapper Satzverlust und zum Schluss ein starkes 57:56. Nach dem 6:2-Sieg wurden die drei Schützen von ihren Teamkameraden bejubelt.

„Wir sind sehr zufrieden, haben uns hier bestens präsentiert. Auch wenn wir immer noch Tabellenletzter sind, fehlen uns jetzt nur noch drei Punkte auf den Nichtabstiegsplatz. Wenn uns Anfang Februar beim letzten Spieltag in Bassum ein ähnlich guter Auftritt gelingt, können wir den Klassenerhalt aus eigener Kraft schaffen“, freut sich Martin Hinse mit dem Team auf den letzten Wettkampf.

Tabelle 2. Bundesliga Nord

Verein Satzdifferenz Punkte 1. SV Zierenberg 54 31 : 11 2. TuS GW Holten 12 24 : 18 3. Rheydter TV 10 24 : 18 4. SV Bassum - 8 22 : 20 5. SG Norderstedt 0 21 : 21 6. BSC BB-Berlin 2 -12 17 : 25 7. MASA Mülheim -28 15 : 27 8. CfB Soest -28 14 : 28

Quelle:

11.01.17

Zweitligateam kämpft gegen Abstieg

CfB-Zweitligateam will angreifen

Am dritten Spieltag der 2. Bundesliga Nord will die 1. Recurvemannschaft der Soester Bogenschützen am Samstagnachmittag in Oberhausen-Holten ihren Aufwärtstrend fortsetzen und den Abstiegsrang verlassen. Coach Markus Müller, der vom Trainer des Compoundteams, René Kaup, unterstützt wird, steht definitiv das fünfköpfige Kernteam zur Verfügung. Der in dieser Saison erneut stärkste Schütze, Fabian Maruhn, soll dem Team auch diesmal die nötige Stabilität geben. Dabei sein werden auch Matthias Bathe, Alex Reimer, Tobias Funke und Müller selbst. Große Fragezeichen bezüglich ihres derzeitigen Leistungsvermögens stehen hinter Inga Heitmann, die in diesem Jahr die in sie gesetzten Hoffnungen bisher nicht erfüllen konnte, und Edda Hellinge, die sich wegen einer in der vergangenen Woche zugezogenen Verletzung im Krankenhaus behandeln lassen musste. „Das Team hat beim zweiten Spieltag in Mülheim drei Matches gewonnen und gezeigt, dass wir als Newcomer in der zweiten Liga gegen die etablierten Mannschaften mithalten können“, ist CfB-Trainer Martin Hinse zuversichtlich, dass der Klassenerhalt noch zu schaffen ist.

Für vier weitere Bogensportler finden in Leverkusen-Opladen die NRW-Meisterschaften des Bogensportverbandes statt. Für U14-Schütze Luca Keysselitz geht es am Samstagmorgen bereits um 9 Uhr los. Er zeigt derzeit eine stabile Form, sodass er um den Titel mitschießen kann. Am Sonntag starten drei Schützen aus der Trainingsgruppe Arnsberg-Rumbeck. Um 9 Uhr schießt Jagdbogenschütze Christoph Hermes und um 14 Uhr die beiden Blankbogenschützen Klaus Vielberg und Claus Richter, denen Hinse ebenfalls Podestplätze zutraut. „Die vier Starter haben alle das Zeug, sich für die Deutschen Meisterschaften im März zu qualifizieren. Das ist neben Medaillenrängen das erklärte Saisonziel“, gibt Martin Hinse die Richtung vor.

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Aktuelles

11.03.17

Klaus Vielberg ist Deutscher Meister!

Nächster Termin

25.03.17

DM DBSV Halle Recurve und Compound in Wolfen (ST)

Pressespiegel

17.03.17

Rabea Moschner erreicht DM-Finale

 
 
 
 
 

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