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Pressespiegel aus dem Jahr:    

25.07.17

Karina Granitza gewinnt Team-Silber bei Para-Weltranglistenturnier

Nicht einfach waren die vergangenen zwei Monate für Para-Nationalkaderschützin Karina Granitza vom CfB Soest. Hartnäckige Probleme mit ein paar Rippengelenken im Brustwirbelbereich bremsten sie bei ihrer Vorbereitung zur möglichen Para-WM-Teilnahme in Peking wieder einmal aus. Bereits im letzten Jahr, als es um die Qualifikation für die Paralympics in Rio ging, hatte sie mehrmonatige gesundheitliche Probleme hinter sich. Immer wieder zurückzukommen und mit Schmerzen zu trainieren, setzt ein hohes Maß an psychomentaler Widerstandskraft voraus. Gleichwohl hatte sie sich vorgenommen, beim Weltranglistenturnier im tschechischen Nové Mesto einen guten Wettkampf abzuliefern. 25 Nationen mit 119 Schützinnen und Schützen in den Bogendisziplinen Olympischer Recurve und Compound waren am Start.

In der Einzelqualifikation der 24 Compoundschützinnen kam die Soesterin mit 644 Ringen von der Startlinie, bestätigte damit ihr derzeitiges Wettkampfniveau und belegte Rang 16. Vanessa Bui war Teambeste mit sehr starken 670 (7.), direkt gefolgt von Lucia Kupczyk (664; 8.). In der Teamqualifikation erreichten die amtierenden Europameisterinnen damit1978 Ringe, schossen im Halbfinale gegen die Russinnen (1948). Etwas unerwartet lagen die Britinnen mit 1980 knapp vorn, die mit Jessica Stretton eine Topschützin am Start hatten, die bei den Paralympics 2016 in Rio Gold und erst Anfang Juli vier Weltrekorde auf der 144-Pfeile-Runde noch mit dem Recurvebogen aufgestellt hatte. Sie bekamen es mit den Ukrainerinnen zu tun (1918). Deutschland besiegte Russland wie bei den Europameisterschaften Anfang April sicher mit 220:214, Großbritannien die Ukraine mit neuem Weltrekord von 229:220. Damit schnappten sie den deutschen Damen den bisherigen Rekord von 227 Ringen weg, den diese im Juli 2015 ebenfalls in Nové Mesto aufgestellt hatten.

Das deutsche Trio startete in der Besetzung Vanessa Bui, Lucia Kupczyk und Karina Granitza leider zunächst schwach, lag nach dem ersten Satz mit 51:55 zurück. Den zweiten gewannen sie sicher mit 58:56, bevor zwei 55:55-Sätze folgten. Mit 220:218 nahmen die Engländerinnen die Goldmedaille mit, die Deutschen schon etwas enttäuscht Silber. Bronze ging an Russland, das die Ukraine mit 220:214 schlug.

In den Einzelfinals schied Karina Granitza bereits im Sechszehntel aus, Vanessa Bui und Lucia Kupczyk nach Freilos im Achtel.

Granitza zog ein durchaus kritisches Fazit des Weltranglistenturniers: „Wir haben Teamsilber gewonnen, hatten aber ganz klar die Goldchance. Der erste Satz war grottenschlecht. Im Einzel wollten wir definitiv weiter kommen.“ CfB-Sportleiter Martin Hinse sah bei der Videoanalyse des Matches ein weiteres Problem für seine Schützin: „Der Faktor Zeit hat eine gravierende Rolle gespielt. Jede Schützin hat pro Pfeil 20 Sekunden, die hatte Karina auf der dritten Position nicht zur Verfügung, weil Vanessa und Lucia immer deutlich mehr Zeit gebraucht haben. Karinas Anspannung ist deutlich zu erkennen.“ Mitte August soll auf dem Soester Clubgelände ein weiterer Leistungslehrgang als Vorbereitung auf die WM stattfinden, wo auch andere Teamkonstellationen getestet werden.

Quelle:

20.07.17

Feldbogenschützinnen bei DM gut platziert

Die beiden Compound-Feldbogenschützinnen des CfB Soest haben bei den Deutschen Meisterschaften des Schützenbundes in Hohegeiß/Harz gute Platzierungen erreicht. Dort wurden je 3 Pfeile auf 24 Scheiben mit bekannten und unbekannten Entfernungen zwischen 10 und 60 Metern geschossen, sodass 432 Ringe pro Runde erzielt werden konnten. Erschwert wird diese Disziplin nicht nur durch unterschiedliche Distanzen, sondern auch durch unterschiedlich große Scheibenauflagen. Auf den kurzen Entfernungen haben sie einen Durchmesser von 20 cm, die sich entfernungsabhängig auf 40, 60 und maximal 80 cm ändert. Da die Scheiben im Gelände immer auf unterschiedlichen Entfernungen stehen, muss der Schütze ständig die Visiereinstellung ändern. Während bei den bekannten Entfernungen die tatsächlichen Distanzen feststehen, muss der Schütze sie bei den unbekannten schätzen können. Nur mit viel Erfahrung lassen sich im Wettkampf hohe Trefferquoten erzielen. Der Bogensportler kann also nicht lange herumexperimentieren. Die Gesamtdauer eines Wettkampfs beträgt, je nach Gelände und Schwierigkeitsgrad des Parcours, zwischen fünf und acht Stunden. In dieser Zeit legen die Schützen bis zu acht Kilometer Wegstrecke zurück, wobei sie Material und Verpflegung tragen müssen. Damit erfordert diese Disziplin nicht nur schießtechnisches Können, sondern viel Kondition, Durchhaltevermögen und mentale Fitness.

Nina Wassermeyer, die erstmals für den CfB Soest in dieser Disziplin antrat, lag nach dem ersten Tag auf die bekannten Entfernungen mit 342 Ringen auf Platz 18, steigerte sich aber am zweiten Tag auf sehr gute 366 Ringe und wurde 12. Damit war sie sehr zufrieden und freut sich jetzt auf die DM in München-Hallbergmoos, wo sie mit dem Soester Damenteam auf Medaillenjagd gehen wird. Dazu gehört auch die zweite Schützin, Karin Glashagel. Von Platz 17 des ersten Tages mit 343 Ringen steigerte sie sich auf 362 Ringe und wurde 14. Damit konnte auch sie die magische 700er-Marke knacken und war ebenfalls sehr zufrieden, zumal beide Schützinnen die Feldbogendisziplin wenig trainieren können, da der CfB Soest kein eigenes Gelände hat.

Quelle:

18.07.17

„Goldhamster“ siegen in Warendorf

Als die neun Bogensportler des CfB Soest am Sonntagmorgen um Mitternacht in die Betten fielen, war ein knapp 20stündiger Wettkampftag vorbei. Zum neunten Mal hatte der BSV Warendorf zum „12-Stunden-Turnier“ eingeladen, an dem 24 Recurve-, 4 Compound- und 6 Blankbogenteams teilnahmen.

Der Spaß am Bogensport wurde groß geschrieben, was allein schon Teamnamen wie „Hells Archers“ oder „Die Hexen vom Dorper Hof“ verrieten, aber es ging an erster Stelle natürlich um erfolgreiches Schießen. Geschossen wurde auf der 30m-Distanz in den Disziplinen Compound- (6-Ringe-Spotauflage) und Recurvebogen-(10-Ringe-Vollauflage). Nach jeweils 36 Pfeilen wechselten die Soester Bogensportler in ihren Teams die Schützen, sodass jeder genug Erholungszeit hatte. Einen ausgezeichneten ersten Platz sicherten sich René Kaup, Tobias Funke und Andreas Münch in der Compoundwertung, die sich als Team „Goldhamster“ Pfeil um Pfeil nach vorn gearbeitet hatten und nach 480 Wertungspfeilen mit 4634 Ringen und einem starken Pfeilschnitt von 9,65 vorn lagen.

Das erste Recurveteam „Youngsters“ mit den Schützen Luca Keysselitz, Lennart Mertens und Newcomerin Lara Stockel, die in ihrer ersten Turniersaison ihr Können schon bei den Jugendcups von Westfalen bewiesen hatte, erreichte 3795 Ringe und einen Pfeilschnitt von 7,91, musste sich aber mit Platz 18 begnügen. Das zweite Soester Recurveteam „BördeBowBoyz“, bestehend aus Edwin Pusch, Willi Klespe und Lars Gnegel, der sein ersten Turnier schoss, lag mit 3696 Ringen und einem Schnitt von 7,69 einen Platz dahinter.

„Der Wettkampf diente sportlich gesehen dem Training von Kondition, Konzentration, Durchhaltevermögen und Teamgeist. Das haben alle gezeigt und hatten viel Spaß dabei“, sieht sich CfB-Sportleiter Martin Hinse in der Trainingsarbeit bestätigt.

Quelle:

11.07.17

Gold und Silber für Recurveschützinnen

Nachdem die drei Soester Nachwuchsbogenschützen am ersten Tag der Westfalenmeisterschaften des Schützenbundes ohne Medaillen geblieben waren, holten die Damen-Recurveschützinnen und Juniorin Edda Hellinge zweimal Gold und einmal Silber. Dabei gelang vor allem dem Damenteam bei schwülem Wetter eine ausgezeichnete Mannschaftsleistung. Nach 72 Pfeilen der Qualifikationsrunde lagen Eva Weyers (582), Inga Heitmann (565) und Rabea Moschner (564) auf den Plätzen zwei, vier und fünf. Damit zogen alle ins Finale ein. Mit ihrem Teamergebnis von 1711 Ringen sicherten sie sich nicht nur die Goldmedaille, sondern übertrafen die letztjährige DM-Norm um 92 Ringe. „Die Ladies haben es richtig krachen lassen. Es müsste mit dem Teufel zugehen, wenn das nicht für die DM in München-Hallbergmoos reichen sollte“, ist sich Trainer Martin Hinse aber völlig sicher, dass erstmals wieder nach drei Jahrzehnten ein Damen-Recurveteam des CfB Soest die DM-Quali erreichen wird.

Im Viertelfinale schlug Rabea Moschner ihre Teamkameradin Inga Heitmann mit 6:0 Sätzen, die nichts mehr zuzusetzen hatte, und Eva Weyers bezwang Miriam Lange (TuS Barop) mit 6:2. Das Halbfinale verlief hochspannend, denn es sah lange so aus, als sollten beide Soesterinnen das Goldfinale erreichen können. Aber Moschner unterliefen Fehler, die ihre Gegnerin und mehrfache Westfalenmeisterin, Annika Paul vom BBC Bocholt, schließlich für sich nutzen konnte. Mit 4:6 verlor die Soesterin im letzten Satz. Andersherum verlief das Match für Eva Weyers, die nach hartem Kampf Jasmin Pütter von Sherwood Herne bezwingen konnte. Im Goldfinale schoss Paul sehr konstant, während Weyers zusehends verkrampfter schoss und schließlich mit 2:6 verlor. Trotzdem freute sie sich über die Silbermedaille. Im Bronzefinale lag Rabea Moschner schon mit 4:0 vorn, bevor die Punkteteilung im dritten Satz die Wende brachte. Ihre Konzentration ließ nach, während Jasmin Pütter immer besser wurde und nach 5:5 ein Stechen erzwang. Beide schossen eine Sieben, aber Pütters Pfeil lag näher am Zentrum, sodass sie sich doch noch Bronze holte. Trotzdem war Moschner mit ihrem Wettkampftag mehr als zufrieden.

Bei den Herren hatte die DM-Qualifikation absolute Priorität. Fabian Maruhn schoss mit 617 Ringen eine sehr konstante Leistung und zog ins Viertelfinale ein. Mit seiner Ringzahl übertraf er die letztjährige DM-Norm um zwanzig Ringe, sodass er Ende August sicherlich auch nach München zur Die Fahrkarte wird auch Matthias Bathe in der Tasche haben, der mit 613 Ringen aus der Qualifikationsrunde kam. Als Neunter verpasste er den Finaleinzug nur um zwei Ringe.

Im Viertelfinale bezwang Fabian Maruhn vom Soester Regionalligateam überraschend sicher Lukas Winkelmeyer vom Erstligateam Sherwood Herne mit 6:2. Im Halbfinale verlor er allerdings nach äußerst knappen Sätzen unglücklich mit 2:6 gegen Karsten Sprenger vom RSV Detmold-Klüt. Im anschließenden Bronzefinale war er gegen den zweiten Sherwood-Erstligaschützen, Marius Neyer, beim 2:6 aber chancenlos.

Junior Edda Hellinge hatte zunächst Probleme in den Wettkampf zu kommen. Aber in der zweiten Hälfte lief es besser und sie konnte sich mit 484 Ringen den Titel holen.

Mit dem 85jährigen Siegfried Mielke startete auch der älteste Turnierbogenschütze von NRW, wenn nicht ganz Deutschlands. Trotz Hüftgelenksschmerzen ließ er sich die Meisterschaft nicht nehmen, wurde 14. mit 456 Ringen.

Am dritten und letzten Tag der Westfalenmeisterschaften wollen die drei Compoundteams nicht nur in die Medaillenränge, sondern auch die DM-Norm schaffen.

Quelle:

06.07.17

Klaus Vielberg sichert sich Bronzemedaille

Von den schwierigen äußeren Bedingungen hat sich Klaus Vielberg bei den NRW-Meisterschaften des Bogensportverbandes für Bögen ohne Visier in Oberhausen nicht beirren lassen und seiner umfangreichen Medaillensammlung eine weitere hinzugefügt. Der routinierte Ü45-Blankbogenschütze aus der Trainingsgruppe Arnsberg-Rumbeck des CfB Soest kam auf der 50-Meter-Einstiegsdistanz zunächst nicht gut zurecht, lag mit 271 von 360 möglichen Ringen aber schon auf dem dritten Rang. Geringfügig besser lief es bei 40 Metern, die er mit 282 Ringen abschloss. Ein deutlicher Leistungssprung gelang ihm dann nach der Pause auf 30 Metern. Mit 305 Ringen schoss er knapp 30 Ringe mehr als noch im Mai bei der Bezirksmeisterschaft. Dafür ließ er aber wieder 20 Ringe auf der mit 20 Metern kürzesten Turnierdistanz liegen, die er mit 315 Ringen abschloss. Mit 1173 Ringen verpasste er zwar die angepeilte 1200er-Marke, sicherte sich aber die Bronzemedaille hinter dem Sieger Klaus Riemer aus Geldern-Walbeck (1257) und dem mehrfachen Deutschen und NRW-Meister Dirk Leveringhaus aus Sprockhövel (1252). Claus Richter, üblicherweise auch immer weit vorn zu finden, büßte seine Medaillenchancen mit nur 247 Ringen bereits auf der Einstiegsdistanz ein. Obwohl er sich mit 289, 274 und 309 Ringen steigern konnte, kam er mit 1119 Ringen nicht über Platz acht hinaus. Trotzdem sollte es auch für ihn zur DM reichen, die Ende August in Jena stattfinden wird.

Quelle:

06.07.17

Schulz verpasst Bronze nur knapp

Die drei Nachwuchsschützen der Soester Bogensportler haben bei den Westfalenmeisterschaften des Schützenbundes in Reken vordere Platzierungen belegt. Der Wettbewerb litt gleich zu Anfang an schwierigen Wetterverhältnissen mit Starkregen und Windböen, sodass nicht viele Teilnehmer die DM-Qualifikation erreichen werden. Zudem verzögerte sich der Wettkampfstart aus organisatorischen Gründen um mehr als eine Stunde, was für die jungen Sportler gleich eine zusätzliche mentale Belastung darstellte.

Bestplatzierter des Soester Trios war B-Schüler Julian Schulz (25 Meter), der sich erstmals für die Meisterschaft qualifizieren konnte. Er schoss ausgeglichen und beendete wurde mit 568 Ringen Vierter. Nur fünf Ringe fehlten zu Bronze. Für ihn ist die Freiluftsaison beendet. Luca Keysselitz (40 m) hatte zum Abschluss seiner A-Schüler-Laufbahn Pech mit seinem Material, da sich sein Visier unbemerkt gelockert und schließlich gelöst hatte. Glücklicherweise war eine Reparatur möglich, sodass er den Wettkampf zu Ende schießen konnte. Als Elfter hatte er schließlich 530 Ringe auf dem Konto. Westfalenkaderschützin Xenia Wünsche (60 m) hatte sich zwar die DM-Qualifikation fest vorgenommen, dafür reichte es aber in ihrem ersten Jahr und als Jüngste der Jugendklasse noch nicht. Allerdings konnte sie in der zweiten Turnierhälfte nochmal deutlich zulegen, schaffte mit 530 Ringen eine neue Bestleistung und wurde gute Fünfte. Trotzdem fiel es ihr zunächst schwer, die Enttäuschung über die verpasste DM-Quali zu verbergen.

Trainerin Astrid Dreßler war dennoch mit dem Auftritt der jungen Sportler zufrieden: „Unter Berücksichtigung der schwierigen Wetterbedingungen und der Warterei zu Beginn haben die Drei das gut gemacht. Auch wenn es für Xenia und Luca diesmal nicht zur DM gereicht hat.“ Im vergangenen Jahr hatten die beiden zusammen mit Miranda Hötte als A-Schülerteam an der DM im München-Moosach teilgenommen.

Am Samstag geht es für acht Soester Recurveschützen Edda Hellinge und Lennart Mertens (beide Junioren), Rabea Moschner, Inga Heitmann und Eva Weyers (Damen) sowie Matthias Bathe und Fabian Maruhn (Herren) und Siegfried Mielke (Senioren) mit den Westfalenmeisterschaften in Dortmund-Barop weiter. Und am Sonntag schießen die Compoundschützen Julia Decker und Alex Reimer (beide Junioren), Karina Granitza, Diana Gronau, Karin Glashagel, Nina Wassermeyer und Kony Achinger (Damen) sowie Stefan Krampe und Andreas Münch (Herren). Abfahrt ist an beiden Tagen bereits um 6.15 Uhr ab ARAL-Tankstelle Wisbyring. CfB-Sportleiter Martin Hinse freut sich darüber, dass der Bördeclub mit insgesamt 19 Schützen wieder eine gleich hohe Teilnehmerquote bei der „WM“ wie in den beiden Vorjahren hat.

Quelle:

06.07.17

Rabea Moschner auf Platz eins beim Emsturnier

Mit einem Sieg beim Emsturnier in Rietberg ist Rabea Moschner vom Recurve-Damenteam des CfB Soest die Generalprobe für die Westfalenmeisterschaften am Samstag in Dortmund-Barop gelungen. Bei der beim Weltbogensportverband WA ausgeschriebenen Internationalen 900er-Runde wurden je 30 Pfeile auf die drei Distanzen 60, 50 und 40 Meter geschossen. Mit 254 und zweimal 268 Ringen siegte sie mit 790 Ringen souverän vor Kerstin Koch vom KKSV Edemissen (707) und Melanie Pittel vom TuS Scharnhorst (621). Damit bestätigte sie ihren Aufwärtstrend, der sich schon im Training abzeichnete. Die zweite Teilnehmerin, Compoundschützin Nina Wassermeyer, verpasste mit 862 Ringen den Sieg nur ganz knapp. Den nahm Annalena Büker vom Team GoldTip mit, der 866 Ringe gelangen. Sie startet bei den Westfalenmeisterschaften am Sonntag.

Quelle:

29.06.17

Doppelsieg für Wünsche und Decker bei Jugendcup von Westfalen

Mit durchweg vorderen Platzierungen haben sechs junge Bogensportler des CfB Soest die diesjährige Jugendcupsaison beendet. In Recklinghausen fand der dritte und damit letzte Wettkampf mit Einzel- und Gesamtwertung statt. Der Wettkampftag war geprägt von schwierigen Wetterbedingungen mit starken Windböen und Regenschauern. Westfalenkaderschützin Xenia Wünsche hielt ihre bereits in Bochum und Dortmund-Barop gelegte Führung in der weiblichen Jugendklasse (60 Meter), siegte in der Einzelwertung mit ihrer besten Saisonleistung von 529 Ringen und sicherte sich auch souverän die Gesamtwertung (1514 Ringe). Für A-Schüler Luca Keysselitz (40 m) verlief die Saison wechselhaft, er wurde aber Dritter in beiden Wertungen (519; 1650). Auch B-Schüler Julian Schulz (25 m) belegte diese Platzierungen (531; 1581). Da Junior Lennart Mertens (70 m) beim ersten Turnier in Bochum passen musste, fehlte ihm ein Ergebnis, um sich in der Abschlusstabelle besser zu platzieren. Auch er belegte zweimal den dritten Rang (482; 942).
Als neues Talent erweist sich zunehmend die 14jährige Lara Stockel in ihrer ersten Turniersaison. Sie hat erst in der vorangegangenen Hallensaison mit dem Bogensport begonnen, zeichnet sich aber bereits durch einen guten Schießstil und konstante Leistungen aus. Sie startete in der Anfängerklasse (25 m), wo nur absolute Turnierneulinge schießen. Nach 589 Ringen in der Einzelwertung sicherte sie sich verdient den zweiten Platz der Gesamtwertung (1776). Der zweite Doppelsieg durch Compoundjuniorin Julia Decker beendete das erfolgreiche Abschneiden des Soester Bogensportnachwuchses. In der Teamwertung, in die nur die Klassen Schüler A, Jugend und Junioren einfließen, wurden Xenia Wünsche, Luca Keysselitz und Lennart Mertens Zweite der Recklinghausen Wertung. In der Gesamtwertung belegten sie Platz fünf.

CfB-Trainer Martin Hinse war mit dem Auftritt des CfB-Nachwuchses sehr zufrieden: „Es freut uns, dass wir mit unseren Nachwuchsschützen immer ganz oben dabei sind.“

Quelle:

27.06.17

Gold für Kony Achinger bei BRSNW-LM

Der Club für Bogenschützen Soest eV startete dieses Wochenende in Bocholt bei der Landesmeisterschaft des BRSNW, dem NRW-Landesverband des Dt. Behindertensportverbandes DBS. Der Bogenschießplatz der Bocholter Bogenschützen eV war bestens vorbereitet.

Für den CfB Soest starteten vier Schützen: Kony Achinger in der Compound-Damen-Altersklasse, Karina Granitza in der Compound-Damen-Klasse, Edwin Pusch in der Recurve-Herren-Altersklasse und Andreas Münch in der Compound-Herrenklasse. Langbogenschütze Werner Fleischer musste leider aus beruflichen Gründen zurückziehen. Achinger erreichte 627 von 720 Ringen und siegte in ihrer Klasse, Granitza erreichte mit ebenfalls 627 Ringen den 2. Platz bei den Damen. Münch erreichte großartige 655 Ringe und wurde auch mit Silber belohnt. Neuling Pusch erzielte mit 418 Ringen ein gutes Ergebnis.

Coach Astrid Dreßler zeigte sich zufrieden mit den Ergebnissen. Die nächste Station ist die Deutsche Meisterschaft des DBS am 19.08.2017 in Bergkamen.

Quelle:

25.06.17

CfB bei Landesmeisterschaft in Bocholt

Der Club für Bogenschützen Soest eV startete dieses Wochenende in Bocholt bei der Landesmeisterschaft des BRSNW, dem NRW-Landesverband des Dt. Behindertensportverbandes DBS. Der Bogenschießplatz der Bocholter Bogenschützen eV war bestens vorbereitet. Für den CfB Soest starteten vier Schützen: Kony Achinger in der Compound-Damen-Altersklasse, Karina Granitza in der Compound-Damen-Klasse, Edwin Pusch in der Recurve-Herren-Altersklasse und Andreas Münch in der Compound-Herrenklasse. Langbogenschütze Werner Fleischer musste leider aus beruflichen Gründen zurückziehen. Achinger erreichte 627 von 720 Ringen und siegte in ihrer Klasse, Granitza erreichte mit ebenfalls 627 Ringen den 2. Platz bei den Damen. Münch erreichte großartige 655 Ringe und wurde auch mit Silber belohnt. Neuling Pusch erzielte mit 418 Ringen ein gutes Ergebnis. Coach Astrid Dreßler zeigte sich zufrieden mit den Ergebnissen. Die nächste Station ist die Deutsche Meisterschaft des DBS am 19.08.2017 in Bergkamen.

Quelle:

13.06.17

Jugendcup in Barop - CfB-Schützinnen Stockel und Decker auf Platz 1

Am Sonntag traf sich die Jugend der westfälischen Bogenschützen in Dortmund-Barop zum 2. Jugendcup 2017. Insgesamt starteten 78 Nachwuchs-Schützen in den Klassen Schüler A/B/C, Jugend und Junioren, sowie Anfänger. Der CfB Soest war mit 6 Teilnehmern dabei. Bei den Schülern B trat Julian Schulz auf 25 Meter an und konnte zunächst gute Ringzahlen erzielen. Mit auffrischendem Wind streuten dann aber einige Passen und Julian verlor seine Konzentration. Im zweiten Durchgang konsolidierte er aber seine Leistung und erreichte mit 429 Ringen noch den 5. Tagesplatz und den 3. Platz in der Cup-Wertung. A-Schüler Luca Keysselitz aus Werl schoss mit 550 Ringen auf 40 Meter etwas schwächer als zuvor beim 1. Jugendcup in Bochum. Er belegte den 4. Tagesrang und konnte sich in der Cup-Wertung auf den zweiten Platz verbessern. Xenia Wünsche, Jugend-Westfalenkaderschützin, ließ sich durch den böigen Wind irritieren, erreichte aber dennoch mit 504 Ringen (60 Meter) eine gute Leistung mit einem 2. Platz in der Tages- und Cup-Wertung. Die Junioren-Compoundschützin Julia Decker erreichte 537 Ringe auf 50 Meter. Dies reichte in der schwach besetzten Klasse zum 1. Platz der Tages- und Cup-Wertung. Recurve-Junior Lennart Mertens hatte das Pech, dass beim Abschlusstraining ein Wurfarm seines Bogens brach und er mit geliehenem Material antreten musste. Er erreichte auf 70 Meter 460 Ringe und den 3. Platz der Tageswertung. Die Anfängerin Lara Stockel trat bei ihrem 2. Start in der Turnierserie auf 25 Meter an und steigerte sich auf großartige 631 Ringe. Sie zeigte, dass sie den Bogen und den Bewegungsablauf bestens beherrscht und sich auf den Punkt konzentrieren kann. Mit dieser Leistung war sie Siegerin in ihrer Klasse und rückte in der Cup-Wertung auf den 2. Platz vor. Auch Coach Astrid Dreßler, diesmal unterstützt von Edwin Pusch, war mit der Leistung ihrer Schützlinge weitgehend zufrieden. „Ohne den böigen Wind hätten wir noch besser abgeschnitten, daran müssen wir im Training daran arbeiten“. Der 3. und letzte Jugendcup 2017 findet am 25. Juni in Recklinghausen statt. Dort werden auch die Sieger der Turnierserie geehrt.

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12.06.17

Karina Granitza zurück in der europäischen Spitze

Nach dem guten Ergebnis der Qualifikationsrunde des Para-Europacups in Olbia/Sardinien konnte sich Karina Granitza (CfB Soest) in der Finalrunde nochmals steigern und bezwang im Achtelfinale die besser gesetzte Türkin Handan Biroglu sicher mit 131:129. Nachdem sie nach der zweiten Passe schon zurücklag, schoss sie konsequent weiter und zog stetig an ihrer Gegnerin vorbei. Im anschließenden Viertelfinale bekam sie es mit der späteren Siegerin Eleonora Sarti aus Italien zu tun. Bis zur dritten von 5 Passen lag Granitza in Führung, doch ein schlechter Pfeil brachte die Wendung und sie unterlag mit 131:126. Mit diesem Ergebnis ist Karina Granitza als Fünftplatzierte die beste deutsche Teilnehmerin in Olbia. Die durch fleißiges Training und mentale Übungen erworbene Wettkampfhärte zahlt sich aus. Mittwochs wurde eine Open Mixed Team Trophy ausgetragen, bei der die Besetzung der Mixed-Teams zuvor ausgelost wurde. Karina Granitza bekam den Ukrainer Ivan Dziadyk an ihre Seite. Die beiden kämpften sich bis ins Halbfinale vor, das sie leider mit einem Ring Unterschied verloren. Das Match um den dritten Platz gewannen sie und erhielten einen Sachpreis vom lokalen Sponsor. Ebenfalls wurde beim Europacup in Olbia ein Team-Wettkampf der Compound-Schützinnen ausgetragen, der mit Gastgeber Italien, Russland, Ukraine und Deutschland stark besetzt war. Das deutsche Team, bestehend aus Karina Granitza, Luzia Kupczyk und Vanessa Bui, trat am Freitag im Halbfinale gegen die Ukraine an. Gleich zu Anfang hatte Kupczik technische Probleme die in einem „Miss“ gipfelten. Das konnte nicht aufgeholt werden und Deutschland unterlag mit 201:209. Auch im Bronze-Finale gegen Russland setzten sich die Probleme fort, jedoch gelang es, die Schwächen zu kompensieren und mit letzten Passe an Russland vorbeizuziehen. Die Belohnung war der 3. Platz und eine stimmungsvolle Siegerehrung.

Quelle:

12.06.17

CfB-Bogenschützen gewinnen DBSV-Bundesliga

Die Recurve-Schützinnen und Schützen des CfB Soest, Eva Weyers, Rabea Moschner und Fabian Maruhn unterstützen heuer zum zweiten Mal die Bundesliga-Mannschaft des SV Oberbauerschaft. Nach den ersten beiden Spieltagen im Mai führte das Team des mehrfachen deutschen Mannschaftsmeisters bereits mit 18:0 Punkten im 10er-Feld der Teilnehmer. Nun ging es am 10. und 11. Juni nach Radeberg für den 3. und 4. Spieltag. Leider musste Rabea Moschner absagen, ihr Studium ließ keinen Start zu. Am Samstag hatten die Gegner aus Jena (13:3), Stapelfeld (12:4), Mülheim (12:4), Radeberg (10:6) und Kakenstorf (11:5) keine Chance und der SV Oberbauerschaft zog ungefährdet mit 28:0 Punkten davon. Nur der BSC Oberauroff konnte mit 24:4 dranbleiben. Sonntags begann der 4. Spieltag mit dem Match gegen Zepernick (8:8) und erstmals mussten die Punkte geteilt werden. Die nächsten beiden Matches gegen Gera (12:4) und Magdeburg (9:7) entschied Oberbauerschaft für sich. Aber auch die Verfolger hatten zwischenzeitlich Punkte liegenlassen, sodass auch eine Niederlage im letzten Match gegen Oberauroff (7:9) den Gesamtsieg in der Mannschaft-Bundesliga mit 33:3 Punkten nicht mehr gefährden konnte. Der CfB-Soest gratuliert dem SV Oberbauerschaft zum vierten Gewinn des Meistertitels, besonders auch der Teamchefin Kathleen Pelikan.

Quelle:

02.06.17

Bezirksrekord für Recurve-Damen

Die 16 Einzel- und 4 Mannschaftsmedaillen, die der CfB Soest bei den Bezirksmeisterschaften am vergangenen Sonntag in Dortmund-Barop einheimste (der Anzeiger berichtete bereits), waren schon ein neuer Vereinsrekord. Dass im Jubiläumsjahr noch ein Bezirksrekord dazu kommen würde, war durchaus nicht selbstverständlich. Den schoss das Recurve-Damenteam in der Besetzung Inga Heitmann, Eva Weyers und Rabea Moschner mit 1744 Ringen.

Damit hält der CfB in der Freiluft-Mannschaftsliste insgesamt drei Bezirksrekorde - neben der aktuellen Damenwertung sind noch die Jugendmannschaft von 2014 mit Daniel Hülsmann, Alex Reimer und Till Stucke (1858 Ringe) und das A-Schülerteam von 2016 mit Xenia Wünsche, Luca Keysselitz und Miranda Hötte (1844) gelistet. Zudem sind in der Einzelwertung noch Xenia Wünsche (2016; A-Schülerin, 637 Ringe), Inga Heitmann (2011; Jugend, 588; 2015; Juniorin, 602) und Daniel Hülsmann (2014; Jugend, 659) gelistet. Nach wie vor unerreicht sind auch die Rekorde von Inga Heitmann über die 144-Pfeile-Runde. Als Mitglied des Westfalenkaders schoss sie 2013 beim Ranglistenturnier des Deutschen Schützenbundes in Barop bei den Juniorinnen vier Einzeldistanzrekorde über 70, 60, 50 und 30 Meter und auch den Gesamtrekord mit 1200 Ringen. Dass Eva Weyers ebenfalls eine Verstärkung für das Soester Damenteam ist, zeigt auch ihre Rekordbilanz. Sie hält immer noch den 2009 geschossenen Rekord auf der 30-Meter-Distanz mit 343 Ringen in der Damenklasse und seit 2014 außerdem vier Einzeldistanzrekorde über 60, 50, 40 und 30 Meter sowie den Gesamtrekord von 1299 Ringen in der Masterklasse.

Damit haben die Soester Bogenschützen ihre Vormachtstellung im Bezirk Hellweg als erfolgreichster Verein eindrucksvoll untermauert. Für Sportleiter Martin Hinse war es eine äußerst gelungene Meisterschaft: „Wir waren erneut der erfolgreichste Verein bei einer Meisterschaft. Zwanzig BM-Starter dürften die Qualifikation zu den Westfalenmeisterschaften wohl geschafft haben. Und bei einigen ist im Hinblick auf die DM sicherlich noch mehr drin.“

Quelle:

31.05.17

Bogenschützen räumen bei WSB-BM ab

Der CfB Soest profitiert weiterhin von seiner erfolgreichen Nachwuchsarbeit. Bei den Bezirksmeisterschaften des Westfälischen Schützenbundes in Dortmund-Barop über die olympische Runde – 72 Pfeile auf eine festgelegte Distanz je nach Altersklasse - holten sich die 23 gestarteten Schützen der Bogenarten Recurve und Compound 16 Einzel- und 4 Mannschaftsmedaillen. Damit haben die Soester Bogenschützen ihre Vormachtstellung im Bezirk Hellweg als erfolgreichster Verein eindrucksvoll untermauert. Nur in zwei der dreizehn besetzten Klassen gewannen die Soester keine Medaille. Der zwölfstündige Wettkampftag mit Starkregenunterbrechung im ersten Durchgang und extremer Schwüle und Hitze im zweiten forderten vor allem Kondition und Durchhaltevermögen.

Bei den Recurveschützen gewann B-Schüler Julian Schulz (25 Meter) mit 494 Ringen seine erste Goldmedaille bei einer BM. Dies gelang auch Luca Keysselitz, der sich 585 Ringen souverän bei den A-Schülern durchsetzte. In der weiblichen Jugend (60 m) gelang Xenia Wünsche mit 520 Ringen eine neue Bestleistung und der Gewinn der Silbermedaille. Juniorin Edda Hellinge (70 m) kam im ersten Durchgang nicht gut zurecht, steigerte sich dann aber deutlich und siegte mit 468 Ringen, womit sie allerdings nicht zufrieden war. Nicht viel besser erging es leider auch Lennart Mertens in der männlichen Wertung, der mit 473 Ringen Silber gewann. Einen starken Eindruck hinterließen die beiden Recurveherren (70 m). Matthias Bathe, der aus beruflichen Gründen wenig trainieren kann, zeigte deutlich, was eine gute Ausbildung als Nachwuchsschütze und körperliche Fitness ausmachen. Quasi aus dem Stand legte er 618 Ringe hin, wurde Vizemeister hinter Lars-Derek Hoffmann vom Hammer Sportclub, der nur einen Ring mehr schoss. Bronze ging mit 594 Ringen an den besten Soester Ligaschützen der vergangenen Saison, Fabian Maruhn. Da Markus Müller wegen seiner Bachelorprüfung verhindert war, kam leider keine Mannschaft zusammen.
Bei den Recurvedamen (70 m) war das Siegerpodest in Soester Hand. Gold ging an die wieder erstarkte Schützin mit der besten Schießtechnik, Inga Heitmann. 587 Ringen standen nach 72 Pfeilen auf ihrem Schusszettel. Eva Weyers war bereits kurz vor Wettkampfende sichtlich fertig, riss sich aber bei den letzten sechs Pfeilen zusammen und sicherte nach einer starken 57er Runde und insgesamt 583 Ringen Silber. Bronze ging an Rabea Moschner, die zur Pause ringgleich mit Heitmann vor Weyers gelegen hatte. Aber ihr gingen die Körner aus, schaffte aber mit 574 Ringen eine neue Bestleistung. Das Trio gewann zudem Teamgold, distanzierte den TuS Barop mit 1744 zu 1310 deutlich.
Für die beiden Herren der Masterklasse (60 m), Edwin Pusch und Detlef Scharl, verlief der Wettkampf leider nicht gut. Pusch bemerkte ein technisches Problem am Bogen zu spät, verlor dadurch so viele Ringe, dass er mit 436 Ringen nur 20. wurde. Riesenpech hatte Scharl, dem ein Wurfarm seines Bogens brach und er aufgeben musste.
Mit dem 85jährigen Siegfried Mielke stellen die Soester den derzeit ältesten Turniersportler Deutschlands. Der „Grand Senior“ der Szene schoss auf der 50m-Distanz 452 Ringe und wurde Dritter.

Gute Ergebnisse erreichten auch die Compoundschützen auf der 50m-Distanz. Junior Alex Reimer, der erst kürzlich auf diese Bogendisziplin umgestiegen war, siegte mit 655 Ringen. Gold ging auch an Julia Decker mit 506 Ringen, deren Trainingsrückstand sich aber deutlich bemerkbar machte. Bester Mann war Stefan Krampe. Mit 671 Ringen wurde er Meister. Andreas Münch überraschte als Ersatzmann für den erkrankten Sebastian Tautz nach einem entspannt geführt Wettkampf mit 655 Ringen. In der Teamwertung siegten Krampe, Münch und Reimer mit sehr guten 1981 Ringen vor ihrem Erzrivalen Hammer SC (1961).
Mit einer kompakten Mannschaftsleistung schlossen die fünf Damen die Bezirksmeisterschaften ab. Allen voran Para-Schützin Karina Granitza, die mit sehr guten 648 Ringen Gold vor Diana Gronau (646) holte. Karin Glashagel wurde Fünfte mit 635 Ringen vor Para-Schützin Kony Achinger (631) und Nina Wassermeyer (625). Die Mannschaftsmedaillen teilten die Damen unter sich auf. Gold ging an Team Soest 1 (Gronau, Glashagel und Wassermeyer; 1906), Silber an Team 2 (Granitza, Achinger, Decker; 1785).

Für Sportleiter Martin Hinse, der von Astrid Dreßler unterstützt wurde, war es eine äußerst gelungene Meisterschaft: „Wir waren erneut der erfolgreichste Verein bei einer Meisterschaft. Zwanzig BM-Starter dürften die Qualifikation zu den Westfalenmeisterschaften wohl geschafft haben. Und bei einigen ist im Hinblick auf die DM sicherlich noch mehr drin.“

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25.05.17

Diana Gronau trumpft auf

Diana Gronau mit starker Vorstellung; Nina Wassermeyer und Karin Glashagel für Feldbogen-LM qualifiziert Beim ersten Turnier des diesjährigen Münsterlandcups in Bergkamen war die Compound-Damenwertung fest in Händen des CfB Soest. Gleich drei Schützinnen starteten bei der Generalprobe für die Bezirksmeisterschaften des Westfälischen Schützenbundes, die am Sonntag in Dortmund-Barop ausgetragen werden. Mit einer sehr guten Leistung von 653 Ringen trumpfte Diana Gronau auf. Sie siegte mit neuem Bogen und mehr Gelassenheit vor Nina Wassermeyer (631), die sich seit Wochen mit einer Sehnenreizung in der Schulter herumschlägt. Platz vier ging an Karina Granitza (628), die tags zuvor bereits bei der Para-Bezirksmeisterschaft in Duisburg-Rheinhausen geschossen hatte und ihr Leistungsvermögen diesmal nicht ganz abrufen konnte. Bereits Mitte Mai waren zwei Compounddamen bei den Feldbogen-Bezirksmeisterschaften des Westfälischen Schützenbundes in Münster gestartet. Dort wurden je 36 Pfeile auf zwölf Scheiben mit bekannten und unbekannten Entfernungen zwischen 10 und 60 Metern geschossen. Dabei absolvieren die Schützen in Vierergruppen die beiden Parcours. Maximal 216 Ringe können je Runde erreicht werden. Karin Glashagel wurde mit insgesamt 351 Ringen Vizemeisterin in der Damen-Masterklasse, Nina Wassermeyer Vierte mit 352 Ringen bei den Damen. Damit haben sich beide für die Landesmeisterschaften qualifiziert, die am 4. Juni in Dorsten ausgetragen werden. Für die am Sonntag in Dortmund-Barop stattfindenden Meisterschaften des Schützenbundbezirks Hellweg haben sich 25 Bogensportler des CfB Soest qualifiziert. Die erste Gruppe trifft sich um 7 Uhr an der ARAL-Tankstelle Wisbyring, die zweite um 11.15 Uhr zur Abfahrt in Fahrgemeinschaften.

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24.05.17

Medaillen bei BRSNW-BM; Xenia Wünsche bei Jugendverbandsrunde des DSB

Die Para-Bogenschützen des CfB Soest haben bei der Bezirksmeisterschaft des Behinderten- und Rehasportverbandes (BRSNW) in Duisburg-Rheinhausen weitere Medaillen geholt. Beste Bogensportlerin war Nationalkaderschützin Karina Granitza, die die Damen-Compoundwertung nach 72 Pfeilen auf der 50m-Distanz mit 639 Ringen knapp vor Indra Hirlehei vom Hammer Sportclub (636) gewann. In der Altersklasse siegte Kornelia Achinger mit 597 Ringen. Obwohl Andreas Münch kurzfristig verhindert war, holte sich das Soester Rumpfteam noch Bronze in der Teamwertung. Langbogenschütze Werner Fleischer fehlt noch Wettkampferfahrung, um höhere Ergebnisse schießen zu können. Mit 298 Ringen über 40 Meter wurde er Sechster. Edwin Pusch fand in der ersten Turnierhälfte noch nicht zu seinem Wettkampf, legte dann aber deutlich nach. Mit 414 Ringen auf 70 Meter gewann er die Bronzemedaille.

Xenia Wünsche schoss erstmals für den Westfalenkader bei der Jugendverbandsrunde mit. An zwei Tagen gelangen ihr als jüngste Schützin der gemischten Jugendklasse jeweils eine neue Bestleistung von 510 Ringen auf der 60-Meter-Distanz. Die Gegner kamen aus Niedersachsen, Hessen und dem Rheinland. Im Gesamtklassement wurde sie damit Zehnte. Das Westfalenteam wurde insgesamt Dritter, vergab allerdings eine bessere Platzierung am zweiten Wettkampftag. Ende Juni wird feststehen, welche Kaderschützen am letzten Juliwochenende zum Endkampf nach Hannover eingeladen werden.

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23.05.17

Erste Medaillen bei BVNW-BM geholt

Bei den Bezirksmeisterschaften des Bogensportverbandes NRW in Oberbauerschaft haben die drei Starter des CfB Soest die ersten Meisterschaftsmedaillen für ihren Club gewonnen. Leider entwickelte sich aufgrund von Terminkonflikten mit Meisterschaften des Behindertensportverbandes und des Westfälischen Schützenbundes in mehreren Klassen keine echte Konkurrenz, sodass es dann es lediglich um die Qualifikation für die NRW-Meisterschaften ging. U14-Schüler Luca Keysselitz kämpfte ebenso gegen sich wie Ü45-Blankbogenschütze Klaus Vielberg. Nach je 36 Pfeilen auf 50, 40, 30 und 20 Meter und siegten sie mit 1093 bzw. 1198 Ringen. Wolfgang Kikutt wurde in der Blankbogenklasse Ü55 mit 633 Ringen Dritter und erhielt neben der Bronzemedaille für seine „Goldschüsse“ – also die Ringe 9 und 10 – noch einen Sachpreis einer ortsansässigen Hofmetzgerei. Da der dritte Blankbogenschütze, Claus Richter, kurzfristig erkrankt war, konnten die Soester keine Mannschaft stellen.

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20.05.17

CfB an vier Wettkampforten am Start

Gleich an vier verschiedenen Wettkampforten sind Soester Bogenschützen am Wochenende im Einsatz. Am Samstag finden zwei Bezirksmeisterschaften statt. Recurveschüler Luca Keysselitz sowie die Blankbogenschützen Klaus Vielberg, Claus Richter und Wolfgang Kikutt fahren ins ostwestfälische Oberbauerschaft, um die 144-Pfeile-Runde des Bogensportverbandes zu schießen.
Zeitgleich starten die Compounder Karina Granitza, Kony Achinger und Andreas Münch sowie Recurveschütze Edwin Pusch und Langbogner Werner Fleischer bei der BM des Behindertensportverbandes in Duisburg-Rheinhausen.
Zudem trifft sich das Regionalligateam zum Training auf dem Clubgelände im Jahnstadion.
An zwei Tagen ist Xenia Wünsche im Dortmunder Landesleistungszentrum im Einsatz. Sie startet mit dem westfälischen Nachwuchskader bei der Jugendverbandsrunde des Deutschen Schützenbundes gegen die Auswahlteams aus Niedersachsen, Hessen und Rheinland. Der Wettkampf wird als Hin- und Rückrunde geschossen. Ziel ist die Finalteilnahme Ende Juli in Hannover-Langenhagen.
Am Sonntag schießen Karina Granitza, Nina Wassermeyer und Diana Gronau im Rahmen des Münsterlandcups eine international ausgeschriebene 72-Pfeile-Runde beim BSC Bergkamen auf der 50-Meter-Distanz.

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17.05.17

Mit Soester Hilfe an die Spitze der DBSV-Bundesliga

CfB-Duo führt mit Bundesligateam von SV Oberbauerschaft

Rabea Moschner und Eva Weyers vom Recurve-Damenteam der Soester Bogenschützen sind stark in ihre zweite Bundesligasaison beim Bogensportverband gestartet. Sie verstärken zusammen mit Fabian Maruhn, der diesmal verhindert war, das Team des mehrfachen Deutschen Mannschaftsmeisters SV Oberbauerschaft. In Kakenstorf, südwestlich von Hamburg gelegen, fanden die ersten beiden Bundesligaspieltage statt. Nachdem es im vergangenen Jahr nur zu Platz sieben gereicht hatte, wollen die Ostwestfalen diesmal wieder ein Wörtchen im Titelrennen mitreden.

In den Matches der zehn Mannschaften, die teils mit Nationalkaderschützen und Weltrekordhaltern hochkarätig besetzt sind, schießt jeder der vier gesetzten Schützen gegen jeden des gegnerischen Teams einen Satz zu je sechs Pfeilen in vier Minuten auf die 70 Meter entfernte Scheibe. Der Schütze mit der höchsten Ringzahl seiner Paarung erhält einen Punkt für sein Team, sodass maximal 16 Spielpunkte erreicht werden können. Zudem gehen die geschossenen Ringzahlen in die Wertung ein.

Am ersten Tag gewannen die Oberbauerschafter alle Matches und setzen gleich ein deutliches Ausrufezeichen im Titelrennen. Mülheim (13:3), Stapelfeld (13:3), Oberauroff (10:6), Magdeburg (9:7) und Radeberg (11:5) waren letztendlich chancenlos. Ebenso sicher verlief der zweite Tag gegen Jena (11:5), Gera (10:6), Kakenstorf (12:4) und Zepernick (11:5). Damit steht der SV Oberbauerschaft mit 18:0 an der Tabellenspitze vor dem BSC Oberauroff (14:4) und PSV Magdeburg (10:8).

Teamchefin Kathleen Pelikan war mit ihrer Mannschaft äußerst zufrieden und hofft, dass am 3. und 4. Spieltag, die am 10./11. Juni in Radeberg stattfinden, nach 2008, 2009 und 2014 der vierte Meistertitel eingefahren werden kann. Dann wird auch Fabian Maruhn wieder dabei sein.

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10.05.17

Tautz zielsicher auf der Pirsch

Zum ersten Mal in seiner seit dreizehn Jahren erfolgreich verlaufenden Karriere als Bogensportler hat Compoundschütze Sebastian Tautz vom CfB Soest an einem 3D-Turnier, der „Krefelder Pirsch“, teilgenommen und auf Anhieb den zweiten Platz bei den Herren belegt. Das 3D-Schießen ist sicherlich die ursprünglichste Form des Bogensports, denn die Schützen schießen in einem Waldparcour auf 32 aus speziellem Schaumstoff hergestellte Wildtiere. Das jagdliche Schießen wird dadurch erschwert, dass die Tiere unterschiedlich groß sind und in unbekannten Entfernungen zwischen 10 und 70 Metern in natürlicher Umgebung aufgestellt sind. Der Bogenschütze muss also die korrekte Entfernungsabschätzung sowie das besondere Anhalten bei steilen Bergauf-, Bergab- und Schrägschüssen beherrschen. Hinzu kommt eine körperlich nicht zu unterschätzenden Belastung, weil der Schütze auf dem 6 Kilometer langen Kurs durch das natürliche Terrain seine komplette Bogenausrüstung, Verpflegung und Wechselkleidung mitnehmen muss. Sieben Stunden lang war Sebastian Tautz mit seiner vierköpfigen Gruppe unterwegs. Jedes Tier darf mit maximal drei Pfeilen beschossen werden. Trifft der erste Pfeil die Herzzone, das Kill, gibt es 20 Punkte. Trifft er den Körper, sind es 18. Trifft beispielsweise nur der dritte Pfeil, sind es 12 bzw. 10 Punkte. Tautz konnte das Schätzen der Entfernungen zwar nur kurzfristig üben, kam aber erstaunlich gut zurecht. Mit 566 Ringen lag er schließlich nur elf hinter dem Sieger, Frank Middendorf vom Solinger SC. „Ich war selbst überrascht, dass es gleich beim ersten Mal so gut geklappt hat. Geholfen haben mir vor allem meine körperliche Fitness und natürlich auch das jahrelange Präzisionsschießen auf Scheiben. Den ganzen Tag bei perfektem Wetter draußen in der Natur zu sein und zu schießen, war schon klasse“, bilanzierte der erfolgreichste Compoundschütze des CfB Soest seine 3D-Premiere.

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10.05.17

Guter Start beim JugendCup in Bochum

Mit sehr guten Platzierungen sind fünf junge Bogensportler des CfB Soest früh in die Freiluftsaison gestartet. Beim ersten Jugendcup in Bochum überzeugte Julian Schulz und gewann mit neuer Bestleistung von 621 Ringen deutlich die Schüler-B-Klasse (25 m). Dank eines hochkonzentriert geführten Wettkampfs übertraf er seine kürzlich bei der Vereinsmeisterschaft aufgestellte Bestmarke um knapp 70 Ringe. Soweit lag auch der Zweitplatzierte Jannik Bender aus Bocholt zurück. Alle anderen Gegner lagen weit abgeschlagen hinter dem Duo. Bei ihrem zweiten Turnier überhaupt bestätigte Lara Stockel ihre schon gute Form. Obwohl noch nicht alles wie gewünscht läuft, schoss sie sich mit 556 Ringen auf der 25m-Distanz auf den zweiten Platz in der Klasse Anfänger weiblich. Auch A-Schüler Luca Keysselitz lieferte über 40 m mit 581 Ringen eine neue Saisonbestmarke ab. Er kam mit seinen neuen Pfeilen sehr gut zurecht, schoss über 70 Ringe mehr als bei der Clubmeisterschaft. Entsprechend freute er sich über den dritten Platz. Die gleiche Platzierung erreichte Xenia Wünsche in der weiblichen Jugendklasse. Allerdings konnte sie mit ihren 481 Ringen nicht zufrieden sein, denn der Sieg war durchaus möglich. Da Lennart Mertens und Neuzugang Niklas Schäfer kurzfristig absagen mussten, kam leider keine Mannschaftswertung für die Soester Recurveschützen zustande. Compoundjuniorin Julia Decker (50 m) rundete das erfolgreiche Abschneiden des Quintetts mit ihrem Klassensieg ab. Mit 570 Ringen übertraf sie ihre Leistung bei der Vereinsmeisterschaft um 50 Ringe.

CfB-Trainer Martin Hinse war mit dem Auftritt des CfB-Nachwuchses sehr zufrieden: „Fünf Schützen – Fünf Medaillen. Besser geht es ja eigentlich nicht. Aber wir müssen weiterhin akribisch an der Schießtechnik arbeiten, denn Ende Mai beginnen die Bezirksmeisterschaften. Und da wollen wir wieder ganz oben dabei sein.“

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03.05.17

CfB-Nachwuchs mit gutem Einstand in Oberhausen

Sieben Nachwuchsschützen des CfB Soest haben ihre Saison mit dem 1. Jugendturnier des Bogensportclubs Oberhausen mit sehr guten Platzierungen eröffnet. Das Turnier wurde auf Entfernungen von 10 Metern bei den Anfängern und 30 für Schüler-, Jugend- und Juniorenklassen in den Disziplinen Recurve-, Compound- und Blankbogen über zweimal zwei Stunden ausgetragen. Damit hatten auch Turniereinsteiger die Möglichkeit, sich im Wettkampf zu messen, weil sie ihre eigentlichen Entfernungen, die teils deutlich weiter sind, noch nicht erreichen. Der CfB hatte drei Anfänger an der Startlinie, die ihre Sache sehr gut und unter sich ausmachten. Der Sieg ging nach 93 Pfeilen an Carlotta Borggräfe mit 883 Ringen vor Lara Stockel (866) und Leo van Rooije (852). Die Schülerklasse konnte ebenfalls mit drei Schützen besetzt werden. Luca Keysselitz lag während des gesamten Turniers auf dem zweiten Platz, machte seine gewohnt solide Arbeit und verteidigte die Position bis zum Schluss mit 786 Ringen. Der Sieg ging an Patric Krüger vom SvB Reken (806). Max Esser aus der Trainingsgruppe Arnsberg-Rumbeck haderte anfangs mit seinem Bogenmaterial, kam aber immer besser zurecht und wurde Fünfter mit 689 Ringen. Leo Mies startete nervös, steigerte sich dann aber deutlich und belegte Platz acht mit 541. Die Blankbogenklasse gewann Philipp Droste, ebenfalls aus Rumbeck, mit sehr guten 744 Ringen. Die beiden Coaches, Edwin Pusch und Volker Padberg, waren mit dem Auftreten ihrer Schützlinge sehr zufrieden: „Die gute Ausbildung unseres Nachwuchses trägt Früchte. Das Turnier hat allen vielen Spaß gemacht.“

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26.04.17

Sehr gute Beteiligung bei CfB-Vereinsmeisterschaft

In jedem Sportjahr schießen die Bogenschützen eine Vereinsmeisterschaft als olympische Runde draußen über 72 Pfeile auf Distanzen zwischen 15 Metern bei den Anfängern und 70 ab Junioren aufwärts. Sie fand jetzt auf dem Clubgelände im Soester Jahnstadion statt. Die Turnierschützen qualifizierten sich darüber für die Bezirksmeisterschaften des Westfälischen Schützenbundes.

Sportleiter Martin Hinse schickte 44 Schützen, davon 9 aus der Trainingsgruppe Arnsberg-Rumbeck, bei nur 7 Grad Außentemperatur und phasenweise schwierigen Windverhältnissen an die Startlinie, was neuen Teilnehmerrekord bedeutete. Einige Schützen hatten sich erst kürzlich mit neuem Material, vor allem stärkeren Wurfarmen ihrer Bögen und schnelleren Pfeilen, ausgerüstet. Herausragend waren wieder einmal die Leistungen der Compounder auf der 50m-Distanz: Stefan Krampe (Herren) und Karin Glashagel (Damen) sicherte sich die Titel mit den Tageshöchstergebnissen von 645 Ringen. In der Damenwertung folgten Karina Granitza (634) vor Nina Wassermeyer (633) und bei den Herren Tobias Funke (618) und Andreas Münch (607). Vor allem das Damen-Trio hat beste Chancen, die Deutschen Meisterschaften zu erreichen. Bei den Junioren siegte überraschend Alex Reimer mit 625 Ringen. Er ist erst kürzlich von der Recurve- zur Compounddisziplin gewechselt.

Die Recurve-Junioren, Damen und Herren schossen auf 70 Meter. Lennart Mertens gewann mit 485 Ringen vor Edda Hellinge (386). Vom Damentrio war Eva Weyers die konstanteste Schützin. Sie setzte sich mit 553 Ringen vor Inga Heitmann (533) und Rabea Moschner (476) durch. Bei den Herren, allesamt Ligaschützen, siegte Fabian Maruhn (556) vor Matthias Bathe (539) und Markus Müller (527). In der Masterklasse (60 m) holte Willi Klespe (496) seinen ersten Turniersieg, ließ Detlef Scharl (450) und Edwin Pusch (447), der zur Halbzeit noch geführt hatte, weit hinter sich. Bei den Senioren (50 m) erreichte Siegfried Mielke, mit knapp 85 Jahren ältesten Soester Turnierschütze, 447 Ringe.

Einen ausgezeichneten Wettkampf machte B-Schüler Julian Schulz. Mit 555 Ringen holte er sich mit neuer Bestleistung auf der 25-Meter-Distanz den Titel. A-Schüler Luca Keysselitz schoss zwar einen ausgeglichenen Wettkampf, war mit 508 Ringen auf 40 Metern und seinem Sieg aber nicht zufrieden. In der Jugendklasse tut sich Xenia Wünsche derzeit schwer. Ihre 408 Ringe sind definitiv nicht das, was sie kann.

Auf der 40m- Distanz zeigten auch die Turnier-Blankbogenschützen aus der Trainingsgruppe Arnsberg-Rumbeck gute Leistungen. Überraschend gewann Claus Richter (511) vor dem deutschen Hallenmeister Klaus Vielberg (490) und Wolfgang Kikutt (188). Die Jugendklasse gewann Philipp Droste (346). Über 30 Meter war eine gemischte Gruppe aus Jagd- und Recurvebogenschützen zusammen gestellt worden. Meinolf Geschwinder (Recurve; 530) siegte vor Christoph Hermes (Jagd; 427), Lars Gnegel (374) und Leo Mies (233). Die acht Schützen kommen aus der Trainingsgruppe in Arnsberg-Rumbeck, wo hauptsächlich mit Bögen ohne Visier geschossen wird.

In der Anfängerklasse über 15 Meter traten sechs Schützen an. Bei den Recurveschützen lag Max Esser mit 586 Ringen äußerst knapp vor Lara Stockel (585) und Carlotta Borggräfe (569), die zur Pause noch geführt hatte. In der Blankbogenklasse brillierte Christoph Schönert (656) vor Farina Hermes (376).

„Für die am 28. Mai in Dortmund-Barop stattfindenden Meisterschaften des WSB-Bezirks Hellweg haben sich 29 Schützen qualifiziert. Auch das ist neuer Teilnehmerrekord“, freut sich Bernd Wünsche über das starke Auftreten des CfB Soest.

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05.04.17

Mitgliederversammlung; Bogenschützen sehr gut aufgestellt

Immer nach den Deutschen Hallenmeisterschaften beenden die Soester und Rumbecker Bogenschützen ihr Sportjahr mit der Jahreshauptversammlung. Der Vereinsvorsitzende Bernd Wünsche konnte 45 Vereinsmitglieder im Versammlungsraum des Amper Schützenhauses begrüßen. In ihrem Geschäftsbericht referierten er und sein Stellvertreter Wolfgang Kikutt kurz über die wichtigsten Aktivitäten des Clubs des Jahres 2016 in Soest und Arnsberg-Rumbeck. Erfreulich ist der Anstieg der Mitgliederzahl. Ein besonderes Augenmerk richtete Wünsche auf die erfolgreiche Crowdfunding-Aktion, mit der Gelder für die behindertengerechte Renovierung des Clubhauses im Soester Jahnstadion gesammelt wurden. Er dankte auch den Sponsoren für ihre Unterstützung des Vereins.

Sportleiter Martin Hinse stellte in einer Powerpointpräsentation anschaulich die wichtigsten Erfolge des Sportjahres 2016/2017 dar. Der Verein hat sich nun im dreizehnten Jahr in Folge sehr stark und auf hohem Niveau präsentiert. Die Bogensportler schießen in den Klassen Recurve-, Compound-, Lang-, Jagd- und Blankbogen. Bei Turnieren gehörte der Club nicht nur zu den teilnehmerstärksten, sondern auch erfolgreichsten und das über alle Jahrgangsklassen hinweg. Auf Westfalenebene gehört er zu den besten Verein. Ob bei Bezirks-, Landes- und Deutschen Meisterschaften des Schützenbundes, des Bogensport- und auch des Behindertensportverbandes, beim Jugend-Cup von Westfalen, dem Hallenchampionat und offenen Turnieren oder in der Verbands-, Compoundliga – die Soester Bogensportler waren immer ganz vorne dabei. Lediglich der Abstieg des Zweitligateams in die Regionalliga war ein Wehrmutstropfen. Bei Bezirks-, Westfalen-, NRW-, Deutschen- und Para-Europaschaften wurden 92 Medaillen errungen. Besonders erfreulich war das Abschneiden von Para-Nationalkaderschützin Karina Granitza, die im April 2016 erneut Teameuropameisterin wurde.

Grundlage dieser Ergebnisse ist vor allem die erfolgreiche Trainings- und Jugendarbeit, die mit wissenschaftlich fundierten Methoden durchgeführt wird. Regelmäßig wachsen Talente heran. Der Ehrenpreis „Newcomer des Jahres“ ging an B-Schüler Julian Schulz, „Recurveschütze des Jahres“ wurde Fabian Maruhn. Der Preis „Compoundschützin des Jahres“ ging erneut an Para-Nationalkaderschützin Karina Granitza. Erstmals wurde mit Klaus Vielberg der erfolgreichste Blankbogenschütze geehrt.

Die sportlichen Erfolge dokumentierten sich auch bei verschiedenen Ehrungen der Stadt Soest und sowie der Sportgala des Kreises Soest, zu denen insgesamt fünfzehn Bogensportler teils mehrfach eingeladen waren.

Mit Karina Granitza und Jennifer Heß sind zwei Schützinnen in der Para-Nationalmannschaft. Das ist einmalig in Deutschland. Zudem wurde Xenia Wünsche in den Westfalenkader aufgenommen.

Das Training wird auch zukünftig weiter verbessert, um eine möglichst optimale Ausbildung und Trainingsbetreuung der Anfänger, Fortgeschrittenen und Leistungsschützen zu erreichen. Zum Trainer C hat sich Jens Kortsteger ausbilden lassen und Edwin Pusch, René Kaup und Detlef Scharl zum Bogensportleiter. Volker Padberg, der sich zukünftig um die sportlichen Belange der Trainingsgruppe Rumbeck kümmern wird, hat das erste Modul zu diesem Ausbildungsgang absolviert.

Die Hallenbezirksmeisterschaften (190 Bogensportler), das 34. Hallenchampionat von NRW (250) im Dezember und die zum zweiten Mal nach 2014 durchgeführten Deutschen Meisterschaften des Behindertensportverbandes im März dieses Jahres mit neuem Teilnehmerrekord von 154 Schützen waren wichtige finanzielle Stützen des Vereins. Bernd Wünsche dankte allen Helfern für ihre sehr gute Arbeit.

Der Kassenbericht von Karl-Heinz Schulz zeigte die gute finanzielle Situation des Vereins auf, der Vorstand konnte einstimmig entlastet werden. Mit den anstehenden Wahlen wurde der Vorstand teilweise umbesetzt und erweitert, um die zunehmenden Aufgaben auf mehrere Schultern zu verteilen. Als zweiter Vorsitzender wurde der bisherige Schriftführer Edwin Pusch gewählt. Dessen Nachfolger wurde Andreas Münch, der sich zusätzlich um das Turniermanagement kümmert. Nach dem Ausscheiden von Katharina Nitsche übernimmt Volker Padberg das Amt des stellvertretenden Sportleiters für die Trainingsgruppe Rumbeck. Ihr Leiter ist Wolfgang Kikutt. Erstmals wurde das Amt des zweiten Kassierers besetzt. René Kaup erhielt das Vertrauen der Mitglieder. Sportleiter Martin Hinse und Kassierer Karl-Heinz Schulz, der sein Amt nun im 35. Jahr ausübt, wurden für zwei weitere Jahre gewählt. Die von der Jugendversammlung gewählten Leiter Karina Granitza und Lennart Mertens als Stellvertreter wurden in ihren Ämtern bestätigt. Als neue Kassenprüfer wurden Monika Willmes und Detlef Scharl gewählt.

Zum Abschluss der Versammlung stellte Bernd Wünsche den Anwesenden die Herausforderungen in diesem Jahr vor, die ohne viele helfende Hände einfach nicht zu bewältigen seien. Dazu gehören neben umfangreichen Umbau- und Renovierungsarbeiten an den Clubhäusern in Soest und Rumbeck auch organisatorische Veränderungen bei der Vereinsarbeit. Als Anerkennung für ihr Engagement bei den bereits laufenden Baumaßnahmen erhielten Edwin Pusch und Ingo Achinger ein Präsent. Einen Sonderpreis erhielt zudem René Kaup für seine besonderen Verdienste bei allen Aktivitäten der Soester Trainingsgruppe. Die diesjährige Vereinsmeisterschaft im Freien steigt am 23. April um 10 Uhr auf dem Clubgelände im Jahnstadion.

Der Vorstand des CfB Soest
Vorsitzender: Bernd Wünsche
Stellv. Vorsitzender: Edwin Pusch
Kassierer: Karl-Heinz Schulz
Stellv. Kassierer: René Kaup
Sportleiter: Martin Hinse
Stellv. Sportleiter TG Rumbeck: Volker Padberg
Jugendleiterin: Karina Granitza
Stellv. Jugendleiter: Lennart Mertens
Pressewart: Martin Hinse
Schriftführer: Andreas Münch
Leiter TG Rumbeck: Wolfgang Kikutt


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04.04.17

Luca Keysselitz Elfter bei DBSV-DM

Als letzter von elf Bogenschützen des CfB Soest, die sich in dieser Hallensaison für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert hatten, hat sich Luca Keysselitz bei der DBSV-DM in Bitterfeld-Wolfen mit Platz elf verabschiedet. Der U14-Schütze, Goldmedaillengewinner bei den NRW-Meisterschaften Anfang Januar, schoss in der ersten Hälfte 250 Ringe, lag damit aber schon 20 Ringe hinter den Podestplätzen. In Durchgang zwei legte er nochmal 256 Ringe nach, kam damit aber nicht näher an die vorderen Ränge. Um Bronze zu erreichen, hätte er auf seine bei der Bezirksmeisterschaft geschossene Bestleistung von 532 Ringen noch fünf Ringe draufpacken müssen. Trotzdem war Trainer Martin Hinse mit den Saisonleistungen seines Nachwuchsschützen zufrieden: „Luca hat sich sehr gut entwickelt. Wir wollen ihn in der jetzt beginnenden Freiluftsaison weiter behutsam aufbauen, damit wir ihn im Verbandsoberligateam einsetzen können.“ Hinse weist darauf hin, dass auch während der Osterferien auf dem Freiluftgelände im Jahnstadion trainiert wird. Die ersten Wettkämpfe stehen am 23. April mit der Vereinsmeisterschaft an, am 30. das Jugendturnier in Oberhausen und am 7. Mai der 1. Jugendcup von Westfalen in Bochum-Langendreer.

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17.03.17

Rabea Moschner erreicht DM-Finale

Fünf Bogensportler des CfB Soest hatten sich für die Deutschen Meisterschaften des Schützenbundes im bayrischen Hof qualifiziert. Recurveschützin Rabea Moschner erreichte dabei als Einzige das ausgegebene Ziel, ins Finale der besten Sechzehn einzuziehen. Die 21Jährige hatte sich mit neuer Bestleistung von 548 Ringen bei den Westfalenmeisterschaften für die DM qualifiziert. Diese Leistung konnte sie nahezu bestätigen und landete mit 545 Ringen auf dem mit weiteren drei Damen geteilten vierzehnten Platz der Qualifikationsrunde. Also kam es zum Stechen, wo jede Bogensportlerin einen Pfeil zu schießen hatte. Moschner machte kurzen Prozess, traf die Zehn und zog erstmals in ein DM-Finale ein. Dort bekam sie es als Vierzehnte mit der drittplatzierten Andrea Kreipe vom Polizei-SV Braunschweig zu tun. Nachdem das Einschießen noch gut lief, zeigte die Soesterin Nerven und verlor das Match mit 0:6. Mit ihrer DM-Teilnahme war sie schlussendlich aber zufrieden.

Die vier Herren konnten das Finale leider nicht erreichen, schossen sie doch im Schnitt zehn Ringe weniger als bei den Westfalenmeisterschaften, die der Qualifikationswettkampf für die DM sind. Stefan Krampe, der beste Soester Techniker mit dem Compoundbogen, traf die nur zwei Zentimeter kleine Innenzehn nicht häufig genug. Etliche Pfeile steckten nur hauchdünn neben dem Ring. Mit 565 Ringen wurde er 29. Den gleichen Platz in der Recurvewertung belegte Matthias Bathe, der mit 561 Ringen die Finalqualifikation nur um acht Ringe verpasste. Fabian Maruhn, bester Soester Ligaschütze, startete gut in den Wettkampf, verlor aber in der zweiten Hälfte deutlich an Boden. Seine 551 Ringe bedeuteten Platz 43. Markus Müller beendete die DM auf Rang 54 mit 536 Ringen. Da der deutsche Mannschaftsmeister bereits im Bundesligafinale ermittelt wurde, gab es keine zusätzliche Mannschaftswertung.

Am 25. März beendet A-Schüler Luca Keysselitz die Hallensaison mit der Teilnahme an der DM des Bogensportverbandes in Bitterfeld-Wolfen. Die Jahreshauptversammlung des CfB Soest findet am 31. März statt.

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14.03.17

Klaus Vielberg Deutscher Meister mit dem Blankbogen

Seit 2010 schießt Klaus Vielberg vom CfB Soest beim Deutschen Bogensportverband. Jetzt gelang ihm sein erster, großer Coup. Der Blankbogenschütze aus der Trainingsgruppe Arnsberg-Rumbeck sicherte sich erstmals den Titel des Deutschen Meisters, schoss mit 521 Ringen eine neue persönliche Bestleistung. In Schwedt an der Oder, direkt an der polnischen Grenze gelegen, legte der Ü45-Schütze den Grundstein für den späteren Sieg in der ersten Turnierhälfte. Nach dreißig Pfeilen führte er nach sehr starken 262 Ringen die Konkurrenz mit neun Ringen Vorsprung an. In der zweiten Hälfte wurde es aber noch einmal sehr spannend. Während Vielberg mit 259 Ringen erneut ein starkes Ergebnis nachlegen konnte, drehte Thomas Kloubert vom Bonner Bogenschützen Club richtig auf, schoss 267 Ringe. In der Endabrechnung siegte der CfB-Schütze knapp mit 521: 520 Ringen und freute sich sichtlich über sein DM-Gold. Auch der dritte Platz ging nach Nordrhein-Westfalen. Dirk Leweringhaus vom BSC Sprockhövel, mehrfacher Deutscher Meister, sicherte sich mit 508 Ringen die Bronze-Medaille.

Wolfgang Kikutt, Gruppenleiter der Rumbecker Bogensportler, war vom Auftritt Vielbergs ebenso begeistert, wie Sportleiter Martin Hinse: „Klaus hat eine Wahnsinnsleistung geboten. Er hat lange dafür gearbeitet, dieses Ziel zu erreichen.“

Quelle:

06.03.17

Gold und Silber bei Para-DM

„Hervorragend organisiert“, „Tolle Atmosphäre“, „Größte DM seit Jahren“ – so lauteten nur einige der vielen positiven Kritiken, die die Soester Bogenschützen um ihren Vorsitzenden Bernd Wünsche und Sportleiter Martin Hinse erhielten. Mit viel Liebe zum Detail, mit Fahnen und Bannern geschmückte Sporthallen des Conrad-von-Soest-Gymnasiums, dem mit Blumen dekorierten Siegerpodest mit Auffahrrampe für Rollifahrer und Gehbehinderte, das von Stellwänden mit den Firmenlogos der Sponsoren in Szene gesetzt wurde, und einem ausgezeichneten Angebot für die Verpflegung der Gäste war alles unternommen worden, um im 60. Jubiläumsjahr des Vereins eine Deutsche Meisterschaft auszurichten, die bei den über 150 Schützen, Kampfrichtern, Offiziellen und den vielen Helfern, ohne die eine solche Veranstaltung ja nicht zu machen ist, einen nachhaltigen Eindruck hinterließ. Die Hallen-DM war mit 155 gemeldeten Schützen, 12 Mannschaften, 30 Rollstuhlsportlern und 2 Nichtsehenden die bisher größte, die der Behindertensport veranstaltet hat.

Vereinsvorsitzender Bernd Wünsche, DBS-Abteilungsleiter Bogensport Rainer Schemeit, die stellvertretende Bürgermeister Marita Stratmann und der stellvertretende Landrat Dr. Günter Fiedler eröffneten morgens die DM. Marita Stratmann ging insbesondere auf die Entwicklung des Behindertensports beim CfB Soest ein, der 1957 gegründet wurde und einer der ältesten Bogensportvereine Deutschlands ist. 2008 trat Compoundschützin Karina Granitza dem Club bei und startete 2012 erstmals beim Behindertensportverband, wurde 2014 bei der ersten Hallen-DM in Soest in die Nationalmannschaft aufgenommen und im selben Jahr nicht nur Teameuropameisterin, sondern schoss auch Europa- und Weltrekorde. 2015 wurde sie Team-Vizeweltmeisterin und 2016 erneut Team-Europameisterin. Mittlerweile schießen vier weitere Para-Schützen bei den Meisterschaften des Behindertensportverbandes. Marita Stratmann begrüßte besonders auch die Paralympicsteilnehmer von Rio, Luzia Kupczyk und Uwe Herter (beide Compound) sowie Jennifer Heß und Maik Szarszewski (beide Recurve). Dr. Fiedler verdeutlichte in seiner Rede, die regionale Bedeutung des Para-Bogensports für den Kreis Soest und darüber hinaus: „Der Bogensport ist in Soest keine Randsportart mehr. Und das mit Jennifer Heß eine weitere Nationalkaderschützin und Paralympicsteilnehmerin von Rio beim CfB schießt, ist deutschlandweit einmalig.“

Die Wettkämpfe wurden vom Soester Kampfrichter Walter Tuchlinski und seinen Kollegen Ursula Danowski und Uwe Meyer, Landesbogenreferent des Westfälischen Schützenbundes, und Hartmut van der Wetering geleitet. Bei der Kontrolle von Bögen und Material erhielten alle Schützen das von Jens Kortsteger gestaltete DM-Plakat.

Mit dem Vereinsmotto „Wir haben Lust aufs Gewinnen!“ gingen die Soester Compoundschützen Karina Granitza, Kornelia Achinger, Andreas Münch sowie Recurveschützin Jennifer Heß und Blankbogner Werner Fleischer in ihre Wettkämpfe. Für Heß war die DM leider schneller vorbei, als erhofft. Die Goldkandidatin musste das Turnier nach einer erst kürzlich durchgeführten Operation schon vor dem ersten Wertungspfeil abbrechen, da Schmerzen auftraten.
Blankbogenschütze Werner Fleischer legte seine anfängliche Nervosität zusehends ab, schoss mit 310 Ringen eine neue Bestleistung und wurde Neunter. Die drei Compounder machten mit drei Gold- und einer Silbermedaille der Meisterschaft alle Ehre. Andreas Münch gelang das Triple – bei seiner dritten DM-Teilnahme wurde er zum dritten Mal hintereinander Deutscher Meister. Mit 554 Ringen gewann er seine Konkurrenz. Karina Granitza zeigte nach für sie nicht befriedigenden Trainingsergebnissen unter den Augen des Bundestrainerduos Mathias Nagel und Harry Mende ihre Wettkampfstärke. Sie holte sich den Titel mit 560 Ringen, war beste Soester Schützin. Hochspannend verlief der Wettkampf in der Damen-Altersklasse. Denn die drei Medaillengewinner schossen mit 549 Ringen das gleiche Ergebnis, unterschieden sich nur durch die Anzahl der geschossenen Zehner und Neuner. Gold ging an Paralympicsteilnehmerin Luzia Kupczyk (BS Laichinger Alb) mit 19 Zehnern, Silber an Kornelia Achinger (18), die wegen Krankenhausaufenthalten wochenlang nicht trainieren konnte, und Hannelore Stein vom BSC Lingen (14). Die Compoundmannschaftswertung wurde mit nur einem Ring entschieden. Das Soester Trio wurde Deutscher Meister mit 1663 Ringen vor dem VfL Sindelfingen (1662) mit Nationalkaderschütze Uwe Herter.

Ein besonderes Highlight war das Schießen der beiden sehbehinderten Schützen vom BSC Berlin. Sie dürfen die Bogenhand an eine Stützvorrichtung anlehnen, um einen konstanten Haltepunkt zu haben. Um gleiche Bedingungen zu gewährleisten, tragen sie die im Para-Schießsport übliche undurchsichtige Brille. Ansonsten müssen sie sich auf ihr Körpergefühl und die Anweisungen ihres Coaches verlassen. Ihr Auftritt nötigte allen Teilnehmern und Besuchern viel Respekt ab.

Während bei der ersten Siegerehrung Marita Stratmann, Bernd Wünsche und die Kampfrichter die Medaillen an die Recurveschützen verliehen, übernahmen das am Nachmittag für die Blank- und Compoundbogenschützen neben Stratmann und Wünsche, der Vorsitzende des Stadtsportverbandes, Rainer Brügger, die Bördekönigin Jessica Becker, Jägerken Tobias Mantau und die aktuelle Deutsche Stabhochsprungmeisterin U16, Lukka Franke. Nachdem die Medaillen vergeben waren, stimmte Sarah Berens die Nationalhymne an. Als alle Anwesenden mitsangen, entstand das tiefe Gefühl, bei einer Spitzenveranstaltung des Deutschen Behindertensports dabei gewesen zu sein. Rainer Schemeit, fand in seiner Schlussrede nach der letzten Siegerehrung klare Worte: „Ihr seid ein toller Verein, der eine hervorragend ausgerichtete DM durchgeführt hat.“ Vorsitzender Bernd Wünsche dankte seinen Vereinskolleginnen und –kollegen für ihre tatkräftige Mithilfe bei der Organisation und Durchführung der DM: „Wir haben wieder zeigen können, dass mit guter Teamarbeit sehr viel erreicht werden kann. Nur so ist ein Verein in der Lage, auch zukünftig zu bestehen. Der Vereinssinn muss von jedem Mitglied gelebt werden.“

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03.03.17

Para-DM mit neuen Rekorden

Die am Samstag am ConvoS stattfindende DM im Bogenschießen für Menschen mit Behinderungen geht mit neuen Teilnehmerrekorden in die Vereinsgeschichte des CfB Soest ein. „Steigerung der Teilnehmerzahl auf 155 Sportler bei einer Hallenmeisterschaft, 30 Rollstuhlsportler am Start und 12 Vereinsmannschaften in der Wertung Recurve und Compound. Wir freuen uns sehr über die Entwicklung des Para-Bogensports“, berichtet Rainer Schemeit, Abteilungsleiter Bogensport im Deutschen Behindertensportverbandes (DBS). Die Bogenschützen sind abhängig von ihrer Behinderung in 30 Wettkampfklassen eingeteilt. Auch die Klasse „Sehbehindert“ ist besetzt. Somit werden beide Sporthallen am Conrad-von-Soest-Gymnasium gebraucht, um die DM in zwei Durchgängen über die Bühne bringen zu können. Auch die vier Paralympicsteilnehmer von Rio, Lucia Kupczyk (Damen-Altersklasse Compound; Klasse ARST/W2), Uwe Herter (Herren Compound; Klasse ARW1), Jennifer Heß (Damen Recurve; Klasse ARST/W2) und Maik Szarzewski (Herren Recurve; Klasse ARST/W2), sind dabei. Als Soester Topathletin wird Stabhochspringerin Lukka Franke an der Siegerehrung am Samstagnachmittag teilnehmen. Gina Lückenkemper musste ihre Zusage aus terminlichen Gründen leider wieder absagen.

Um beim Behindertensportverband startberechtigt zu sein, muss der Bogensportler einer der fünf Klassifizierungskategorien angehören. Im Wettkampf- und Leistungssport unterschied man früher verschiedene Klassen nach der Art der Behinderung, heute nach ihrer funktionellen Auswirkung der beteiligten Sportler. In AB sind diejenigen eingruppiert, die eine allgemeine Behinderung mit einem Grad von mindestens 20 haben. Sie sind international nicht startberechtigt. Zur ARW1 gehören sogenannte Tetra-Bogenschützen, die funktionelle Einschränkungen der oberen und unteren Extremitäten sowie im Rumpfbereich haben und im Rollstuhl sitzen. In ARW2 finden sich diejenigen mit Bewegungseinschränkungen der unteren Extremitäten. Also Para-Schützen wie die Soester Recurveschützin Jennifer Heß. ARST-Schützen sind definiert als stehende Bogenschützen oder die vom Hocker/Stuhl schießen. Hierzu gehören die Compoundschützen Karina Granitza, Kony Achinger und Andreas Münch. Zur Klasse SB gehören Bogenschützen mit einer Sehbehinderung. Die verbandsärztliche Untersuchung der noch zu klassifizierenden Bogenschützen beginnt am Freitag um 13 Uhr.

Um 15 Uhr treffen sich die Helfer des CfB Soest am Clubhaus im Jahnstadion, um sämtliches Material zu verladen. Ab 16 Uhr kann der rund dreistündige Aufbau in beiden Hallen beginnen. Zeitgleich trifft sich der Abteilungsvorstand Bogensport im DBS unter Leitung von Rainer Schemeit zu seiner Sitzung. Dafür hat die Schulleitung einen barrierefrei zu erreichenden Raum zur Verfügung gestellt. Am Samstagmorgen werden um 9 Uhr die Recurveschützen begrüßt, um 14 Uhr die Compound- und Blankbogenschützen. Die letzte der beiden Siegerehrungen gibt es gegen 18.15 Uhr. Hierzu wird auch die Vorsitzende des Kreissportbundes, Bärbel Dittrich, kommen, um zusammen mit Bördekönigin Jessica Becker, Jägerken Tobias Mantau und Lukka Franke die Medaillen zu überreichen.

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02.03.17

Julia Decker und Fabian Maruhn Championatssieger

Compoundjuniorin Julia Decker und Recurveschütze Fabian Maruhn haben ihre Hallensaison mit dem Gesamtsieg beim Championat von NRW gekrönt. Maruhn startete in Oberhausen mit starken 564 Ringen in die Fünf-Turniere-Serie und schloss sie in Dortmund mit dem gleichen Ergebnis ab. Mit seinem schwächsten Ergebnis von 549 Ringen, was immerhin noch einem Pfeilschnitt von neun Ringen entspricht, schoss er das Streichresultat. Zusammen brachte er es auf 2239 Ringe, gefolgt von Zweitligaschütze Holger Lai von Grün-Weiss Holten (2222) und Oliver Brückner von BSF Ahlen (2190). Damit holte sich der mit Abstand beste Ligaschütze des CfB Soest das nötige Selbstvertrauen für die Deutschen Meisterschaften am 11. März im bayrischen Hof. In der Dortmunder Einzelwertung lag er zwischen den beiden Bundesligaschützen aus Holten, Arne Metzlaff (578) und Holger Lai (557). Julia Decker belohnte sich für ihre bisher beste Saison mit dem zweiten Platz der Einzelwertung, womit sie mit 502 Ringen allerdings auch das Streichergebnis ablieferte. Nach vielen unregelmäßigen Leistungen in den vergangenen Jahren zeigt ihre Leistungskurve nach oben. Beim Championat in Soest schoss sie neue Bestleistung von 539 Ringen. Mit insgesamt 2112 Ringen distanzierte sie ihre Konkurrentin Alina Hähnke vom BSC Oberhausen (2083) sicher.

In Dortmund, wo die mittlerweile unübliche Turnierdistanz von 25 Metern geschossen wird, hatte Andreas Münch, beim CfB zuständig für die Turnieranmeldungen, Mühe, genügend Schützen für die Mannschaftswertungen aufzubieten. Wegen Bogensportlehrgängen und Erkrankung mussten mehrere Schützen teils kurzfristig absagen. Bei den Recurveschützen bestätigten Juniorin Xenia Wünsche und Edwin Pusch in der Masterklasse mit jeweils 478 Ringen ihre derzeitigen Trainingsleistungen. Ebenso Senior Siegfried Mielke mit 413 Ringen. Der fünfte Schütze, A-Schüler Leo Mies, schoss mit 419 Ringen seine drittbeste Hallenleistung, wurde guter Siebter der Gesamtwertung. Allerdings werden A-Schüler nicht für die Mannschaft gewertet. Also war Blankbogenschütze Claus Richter der fünfte Mann. Ihm gelang mit 491 Ringen nach mehrwöchiger Durststrecke ein sehr guter Wettkampf, mit dem er Zweiter der Einzel- und Sechster der Gesamtwertung wurde. Wolfgang Kikutt blieb mit 285 Ringen am Tabellenende hängen.

Von den Compoundherren war nur Andreas Münch am Start, der den Wettkampf als Generalprobe für die Para-DM am Samstag nutzte und mit 553 Ringen als Zehnter abschloss. Auch die beiden Damen taten sich schwer. Nina Wassermeyer schoss mit neuem Bogen ausgeglichen, verfehlte aber das Podest mit 555 Ringen nur um drei Ringe. In der Gesamtwertung wurde sie mit 2243 Ringen Vierte, hier fehlten sieben Ringe zum dritten Platz. Diana Gronau kam diesmal über 549 Ringe nicht hinaus, wurde Sechste der Gesamtwertung (2231). Der Gesamtsieg in der Damen-Masterklasse ging an Karin Glashagel (2249), die das Championat allerdings für ihren Heimatverein Nördlicher Dortmunder Schützenbund schießt.

Die Mannschaftswertungen verliefen nicht im Sinne von CfB-Sportleiter Martin Hinse. Das Recurveteam fiel vom dritten auf den vierten, das Compoundteam ebenfalls vom dritten auf den fünften Gesamtplatz zurück. „Das war leider die schwächste Leistung der vergangenen Jahre. Nur beim Heimchampionat in Soest haben wir in beiden Wertungen Bestleistungen erzielt und einen Doppelsieg gefeiert“, hofft Hinse aber auf die neue Championatsserie, die wieder im Oktober starten wird.

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24.02.17

Ein Hauch von Rio bei Para-DM des CfB Soest

In diesem Jahr wird der Club für Bogenschützen Soest 60 Jahre alt. Grund genug, das Jubiläum mit einer Deutschen Meisterschaft einzuläuten. Zum zweiten Mal nach 2014 kommen die Bogenschützen des Behindertensportverbandes am Samstag, 4. März, in die ConvoS-Hallen. Die wochenlangen Vorbereitungen sind abgeschlossen. Der Club ist zwar durch jahrzehntelange Durchführung großer Turniere erprobt, aber eine DM ist ja nun immer etwas Besonderes. Nahmen 2014 rund 120 behinderten Bogensportler an der DM teil, sind es diesmal 150. Unter ihnen werden auch die fünf Paralympicsteilnehmer von Rio sein. Zur umfassenden Information der Teilnehmer wurde eigens eine DM-Website eingerichtet, die ständig aktualisiert wird. Vom CfB sind mit Karina Granitza und Jennifer Heß zwei Nationalmannschaftsschützinnen sowie Kornelia Achinger, Andreas Münch und Werner Fleischer am Start. „Erneut den Zuschlag für die Ausrichtung der Deutschen Meisterschaft erhalten zu haben, ist für uns eine große Ehre, zumal wir selbst erst seit vier Jahren Mitglied im Deutschen Behindertensportverband sind. Und da wollen wir natürlich wieder zeigen, was wir können“, sagt der Hauptverantwortliche der Meisterschaft, Sportleiter Martin Hinse, nicht ohne Stolz.

Die Meisterschaft startet eigentlich bereits am Freitagnachmittag, denn da beginnt die Klassifizierung derjenigen Sportler, die erstmals an einer DM teilnehmen. Sie werden vom Verbandsarzt je nach Behinderungsart in die jeweilige Leistungsklasse eingeteilt. Dafür hat die Schulleitung des Conrad-von-Soest-Gymnasiums zwei Untersuchungsräume zur Verfügung gestellt. Um 16 Uhr können dann die Helfer des CfB mit dem Aufbau der Schießscheiben, dem Aufhängen der Pfeilfangnetze, Sponsorenbanner, Flaggen und Plakate in der Halle beginnen. Am Samstagmorgen um 8 Uhr startet bereits der erste Durchgang mit Turnieranmeldung, Bogen- und Materialkontrolle der Recurveschützen. Um 9 Uhr folgt die Begrüßung durch den Vereinsvorsitzenden Bernd Wünsche, dem Stellvertretenden Landrat Dr. Günter Fiedler sowie der Stellvertretenden Bürgermeisterin Marita Stratmann, die Schirmherr Dr. Eckhard Ruthemeyer vertritt. Danach werden eine halbe Stunde lang Probepfeile geschossen, bevor um 9.45 Uhr der Wettkampf über zweimal dreißig Pfeile beginnt. Eine Starterin ist Paralympicsteilnehmerin Jennifer Heß, die seit Oktober vergangenen Jahres für den Bördeclub schießt. Siegerehrung wird gegen 12.45 Uhr sein. Gegen 14 Uhr werden die Teilnehmer des zweiten Durchgangs, die Compound- und Blankbogenschützen, begrüßt. Hier sind dann die Compoundsportler Karina Granitza, Kornelia Achinger und Titelverteidiger Andreas Münch sowie Langbogenschütze Werner Fleischer dabei. In beiden Durchgängen wird ein weiterer Soester für den ordnungsgemäßen Ablauf des sportlichen Geschehens sorgen – Kampfrichter Walter Tuchlinski. Er und zwei weitere seiner Zunft wurden vom Deutschen Behindertensportverband für diese Meisterschaft eingeladen. Sie werden von CfB-Helfern unterstützt, um unter anderem den Bogenschützen hilfreich zur Seite zu stehen. Sind die letzten Pfeile geflogen und die Schützen müssen noch auf die Auswertung warten, wird es ihnen nicht langweilig werden. Denn die Soester Steelband „Talking Steel“ wird für schwungvolle Unterhaltung sorgen. Zur Siegerehrung werden mit Sprint-As Gina Lückenkemper und Stabhochspringerin Lukka Franke zwei Hochkaräter der Soester Sportszene erwartet. Zusammen mit Bördekönigin Elissa Becker und Jägerken Tobias Mantau werden sie die Medaillen überreichen.

Damit alle Turnierteilnehmer und Besucher bei Kräften bleiben, werden Damen des CfB mit einem reichhaltigen Angebot von warmen und kalten Speisen, Getränken und Kuchen für bekannt günstige Preise für das leibliche Wohl sorgen. Und damit nicht nur das Auftreffen der Pfeile in den Scheiben zu hören sein wird, begleitet DJ Markus Müller das Turnier musikalisch.

„Wir sind bereit, die DM kann starten“, sagt Hinse zuversichtlich.

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17.02.17

Fabian Maruhn führt in Gesamtwertung; Julian Schulz Zweiter

B-Schüler Julian Schulz hat nach seinem Gesamtsieg beim Jugendcup in der Freiluftsaison des vergangenen Jahres jetzt den zweiten Platz in Gesamtwertung beim Hallenchampionat belegt. Beim letzten Wettkampf in Stockum-Werne musste er nach sehr gutem Start leider verletzt aufgeben, aber das wirkte sich nicht mehr aus, da er noch ein Streichergebnis nutzen konnte. Auf der Poleposition bei den Herren liegt derzeit Fabian Maruhn, Spitzenschütze des Regionalligateams der Soester Bogensportler. Durch konstante Leistungen um 555 Ringe bei den bisherigen vier Championatsturnieren führt er mit neun Ringen vor Zweitligaschütze Holger Lai von Grün-Weiss Holten. A-Schüler Leo Mies kam mit neuer Bestleistung von 439 Ringen aus dem Wettkampf, ist jetzt Fünfter der Gesamtwertung. Nur einen Platz dahinter liegt derzeit Luca Keysselitz, der mit 519 Ringen sein bisher bestes Championatsergebnis schoss und Dritter der Einzelwertung wurde. Da er in der bisherigen Serie einen Wettkampf weniger geschossen hat, kann er beim letzten Turnier Ende Februar in Dortmund aber noch Dritter der Gesamtwertung werden. Verbandsoberligaschütze Lennart Mertens kam zwar gut ins Rennen, verlor nach der Pause aber zusehends an Boden und musste sich mit 461 Ringen auf Platz neun zufrieden geben. Gar nicht gut lief es in der Masterklasse für Edwin Pusch und Detlef Scharl. Beide mussten sich mit 389 und 334 Ringen im hinteren Tabellenviertel einreihen. Senior Siegfried Mielke schaffte ein leistungsmäßiges Ergebnis, wurde Siebter mit 423 Ringen.

Bei den Compoundschützen war teils auch Sand im Getriebe. Sebastian Tautz patzte bei einem Pfeil in der ersten Hälfte, legte dann brillante 290 Ringe nach und verpasste trotzdem mit 569 Ringen als Vierter das Podest nur um zwei Ringe. Selbst der Tagessieg wäre möglich gewesen. Die beiden Damen kamen unterschiedlich klar. Während Diana Gronau mit 563 Ringen als Fünfte eine gute Leistung zeigte, hatte Nina Wassermeyer Schwierigkeiten. Sie wurde Siebte mit für sie schwachen 548 Ringen. Ihren Aufwärtstrend bestätigte Juniorin Julia Decker, die ihre Klasse mit 535 Ringen gewann und die Gesamtwertung haushoch anführt.

Bei den Blankbogenschützen kommt Claus Richter nach längerer Erkrankung wieder an seine bisherigen Saisonleistungen heran. Gute482 Ringe bedeuteten Rang vier. Diese Disziplin schloss Wolfgang Kikutt mit 285 Ringen als Fünfzehnter ab. In den Mannschaftswertungen wurde der CfB Soest Achter in der Recurvedisziplin und Fünfter bei den Compoundern.

Am 24./25. Februar endet die Hallenserie mit dem letzten Championatsturnier in Dortmund.

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01.02.17

Gold für Recurveteams bei Westfalenmeisterschaften

Am Schlusstag der diesjährigen Hallenwestfalenmeisterschaften des Westfälischen Schützenbundes schlug die Stunde des Recurveschützen. Nach den nicht optimalen Ergebnissen der Compoundschützen hoffte CfB-Sportleiter und Trainer Martin Hinse auf Titel und DM-Qualifikationen. Einen überzeugenden Auftritt legte die Herrenmannschaft hin, die in der zweiten Bundesliga noch gute Chancen auf den Klassenerhalt hat. In der Qualifikationsrunde machte Matthias Bathe einen überragenden Wettkampf, schoss in der ersten Halbzeit 290 Ringe und in der zweiten 282. Mit neuer Bestleistung von 572 Ringen wurde er Dritter, sicherte sich die DM-Fahrkarte und zog ins Viertelfinale ein. Dort traf er auf Mannschaftskollege Fabian Maruhn, der mit 563 Ringen Sechster wurde und ebenfalls zur DM fahren wird. Im Finalmatch schenkten sich beide nichts, aber Maruhn gewann 6:2 und stand im Halbfinale. Dort standen nur noch Schützen aus Regional-, Zweit- und Erstliga an der Linie. Fabian Maruhn lieferte sich mit Erstligaschütze Lukas Winkelmeier ein enges Match, das er leider im fünften Satz mit 4:6 verlor. Noch spannender verlief dann das Bronzematch. Nach erneut fünf hochklassigen Sätzen stand es 5:5 und der Stechschuss musste entscheiden. Maruhn schoss schnell, setzte den Pfeil mitten in die Zehn. Sein Gegner, René Lettau vom SV Gütersloh, traf eine tiefe Neun. Lautstark bejubelten die Soester Schützen den verdienten Bronze-Sieg ihres Mannschaftskameraden, der nach dem Wettkampf völlig platt war. Der dritte Schütze im Bunde, Markus Müller, machte mit 556 Ringen ebenfalls einen starken Wettkampf, verpasste als Neunter das Finale nur um vier Ringe. Dafür gilt auch sein DM-Start als sicher. Das CfB-Trio gewann mit neuer Bestleistung von 1691 Ringen souverän Mannschaftsgold vor dem Erstligateam Sherwood Herne (1677), knapp gefolgt von RSV Detmold-Klüt (1672). „Das war eine Superleistung von den Dreien. Sherwood Herne zu schlagen erfordert Können und eine kompakte Mannschaftsleistung. Die schießen nicht umsonst seit Jahren in der 1. Bundesliga Nord“, freute sich Hinse für seine Medaillengewinner. Der Leitende Kampfrichter der Westfalenmeisterschaften, Walter Tuchlinski vom CfB Soest, ließ es sich nicht nehmen, den Soestern die Medaillen auszuhändigen.

Das zweite Gold sicherte sich das neu formierte Damenteam. Rabea Moschner hatte seit Monaten akribisch an ihrer Technik gearbeitet. Der verdiente Lohn war eine neue Bestleistung von 548 Ringen, der Einzug als Sechste ins Finale und die DM-Qualifikation. Die wollten auch Eva Weyers und Para-Nationalkaderschützin Jennifer Heß erreichen. Weyers konnte erst in der zweiten Turnierhälfte ihr wirkliches Können zeigen, verfehlte aber mit 532 Ringen auf dem achten Rang ihr eigentliches Ziel. Heß war gesundheitlich nicht fit, musste sich zwei Tage vor der Meisterschaft noch ärztlich behandeln lassen. Den Wettkampf bestritt sie trotz starker Rückenschmerzen, damit die Mannschaft nicht platzte. Dennoch schaffte sie 529 Ringe, lag direkt hinter Eva Weyers. Das Damenteam holte sich mit 1609 Ringen die zweite Goldmedaille, distanzierte die Konkurrentinnen SV Oberbauerschaft (1476) und TuS Barop (1379) deutlich.
Leider war für beiden Finalteilnehmerinnen schon in der ersten Runde Schluss. Eva Weyers gewann zwar den ersten Satz gegen Annett Schüttler vom BSC Schmallenberg, die mit 560 Ringen die Qualifikationsrunde gewonnen hatte, verlor das Match dennoch mit 2:6. Rabea Moschner musste sich in einem hochkarätigen Match der späteren Vizemeisterin, Jaqueline Hansen vom Hammer SC, mit 1:7 geschlagen geben, wobei sie zwei Sätze knapp mit 28:29 verlor. „Rabea hat gezeigt, dass sich akribisches Training und Durchhaltevermögen auszahlen. Sie hat das klasse gemacht“, lobte Martin Hinse seine derzeit beste Schützin.

Enttäuschend verlief der Wettkampf der vier Junioren. Alex Reimer, dessen DM-Qualifikation fest eingeplant war, verlor nach gutem Start völlig den Faden, lieferte mit 487 Ringen als Zwölfter mit Abstand sein bisher schwächstes Ergebnis ab. Ringgleich landete Julius Benteler auf Platz elf. Auch Lennart Mertens blieb weit unter seinen Möglichkeiten, wurde 14. mit 473 Ringen. Juniorin Edda Hellinge hatte beste DM-Chancen, aber sie verfehlte das Ziel nach 469 Ringen deutlich. Silber in der Teamwertung (1429) hinter TuS Barop (1497) war nur ein schwacher Trost.

CfB-Trainer Martin Hinse war unterm Strich mit den Leistungen der Medaillengewinner zufrieden: „Im vergangenen Jahr haben wir elf Medaillen gewonnen, diesmal acht. Fünf Schützen werden Mitte März zur DM nach Hof in Bayern fahren, letztes Jahr waren es sechs. Unsre Junioren müssen sich entscheiden, wie es jetzt weiter gehen soll. In der Freiluftsaison wollen und werden wir insgesamt besser sein.“

Am Freitag fährt das Zweitligateam des CfB Soest zum vierten und entscheidenden Wettkampf nach Bassum in Niedersachsen. Ziel ist der immer noch mögliche Klassenerhalt.

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31.01.17

Frust trotz Medaillen bei Westfalenmeisterschaften

Am ersten Tag der Westfalenmeisterschaften hat A-Schüler Luca Keysselitz vom CfB Soest die Bronzemedaille errungen. Nach 253 und 256 Ringen konnte er den dritten Platz verteidigen, den er schon zur Halbzeit inne hatte. Gold ging an Westfalenkaderschütze Justus-Jonas Driese von Rovers Hiltrup mit 540 Ringen, Silber an Fabio Büscher von der BSG Mettingen (515). Die zweite Soester Qualifikantin, Miranda Hötte, konnte aus schulischen Gründen leider nicht starten. In der Jugendklasse weiblich hatte sich Xenia Wünsche etwas mehr erhofft. Nach einem guten Einstieg mit 250 Ringen, konnte sie das Niveau leider nicht ganz halten und landet mit 490 Ringen als Fünfte im vorderen Drittel.

Die Compoundbogenschützen des CfB Soest haben am zweiten Tag der Westfalenmeisterschaften zwei Silber- und eine Bronzemedaille gewonnen, ihr eigentliches Ziel, sich für die DM zu qualifizieren aber verpasst. Bereits im Vorfeld zeichnete sich ab, dass vor allem das Herrenteam mit den Topschützen Stefan Krampe, Sebastian Tautz und Fin Lukas Hein an die erforderliche Qualifikationszahl nicht herankommen würde. Tautz erholte sich nicht rechtzeitig von seinem grippalen Infekt, konnte nicht starten. Lediglich Stefan Krampe zeigte seine gewohnt starke Leistung, gewann mit 575 Ringen die Qualifikationsrunde und dürfte sich im Einzel für die DM im bayrischen Hof qualifiziert haben. Fin Lukas Hein kam direkt aus der Nachtschicht, kämpfte zwar verbissen, blieb mit 561 Ringen auf Platz 20 mindestens zehn Ringe unter seiner üblichen Leistung. Ersatzmann René Kaup hätte über sich hinauswachsen und mindestens 566 Ringe schießen müssen, damit die Mannschaft noch eine DM-Chance gehabt hätte. Mit 554 Ringen kam er aus dem Wettkampf, wurde 26. In der Gesamtwertung brachte es das Team auf 1691 Ringe und wurde unglücklicher Vierter. Nur zwei Ringe fehlten zu Bronze und acht zu Silber. Einen sehr guten Tag hatte dagegen Andreas Münch, der befreit schoss, und mit 561 Ringen 20. wurde. Da die Mannschaftsmeldung bereits während des Einschießens abgegeben werden musste, war eine Umbesetzung nicht mehr möglich.

Auch das erste Damenteam blieb diesmal deutlich unter seinen Möglichkeiten. Bereits in den Tagen zuvor war über die bestmögliche Besetzung diskutiert worden und man entschied sich für Karin Glashagel, Karina Granitza und Nina Wassermeyer, die stabile Saisonleistungen gezeigt hatten. Das zweite Team bildeten Diana Gronau, Kornelia Achinger und Juniorin Julia Decker. Allerdings war Karin Glashagel erkältungsbedingt angeschlagen, erlitt zudem während des Wettkampfs einen Asthmaanfall. Nach einer kurzen Erholungspause kämpfte sie weiter, schaffte aber mit 548 Ringen lediglich Platz zwölf. Auch Nina Wassermeyer konnte ihre bisherigen Leistungen nicht bestätigen, wurde Zehnte mit 550 Ringen. Karina Granitza erreichte nach zweimonatiger Zwangspause mit guten 557 Ringen den siebten Platz, mit dem sie auch ins Finale einzog. Einen Platz vor ihr, und damit auch im Finale, platzierte sich Diana Gronau mit sehr guten 561 Ringen. Leider überstanden beide die erste Finalrunde trotz starker Leistungen nicht. Die zweite Rollstuhlsportlerin, Kornelia Achinger, hatte zu Beginn Probleme mit ihrer Visierung, die aber behoben werden konnten. Mit 531 Ringen wurde sie 16.

Abgerundet wurde der schwierig verlaufene Tag mit der Silbermedaille von Juniorin Julia Decker. Ihr gelang mit 538 Ringen eine neue Bestleistung. Nach zwischenzeitlicher Führung musste sie den Titel nach nur wenigen, schwächeren Schüssen am Schluss der zweiten Halbzeit noch an Dustin Fletermann vom SVB Reken abgeben, der mit 542 Ringen gewann. In der Teamwertung holte sich das Damenteam 1 mit 1655 Ringen die Silbermedaille, verpasste aber die angestrebte DM-Qualifikation um rund 30 Ringe. Die zweite Mannschaft gewann mit 1626 Ringen Bronze.

CfB-Sportleiter Martin Hinse war schon enttäuscht über die verpassten DM-Chancen: „Die Qualifikationszahlen sind gerade in der Halle so hoch, dass nur mit Topleistungen der DM-Start möglich ist. Das haben wir leider nicht erreichen können. Heute war ein Seuchentag für uns.“

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28.01.17

Zwei neue Trainer beim CfB Soest

Pünktlich zu den Westfalenmeisterschaften des Schützenbundes haben zwei Bogensportler ihre Ausbildung abgeschlossen. Während Edwin Pusch, der auch im Vorstand des CfB Soest arbeitet, den Ausbildungsgang „Bogensportleiter“ abgeschlossen hat, hatte sich Jens Kortsteger zusätzlich zum „Trainer C Basis Bogensport“ ausbilden lassen. Damit stehen Sportleiter Martin Hinse, selbst Trainer C Leistungssport, neben Astrid Dreßler (Trainer C Leistungssport), Karina Granitza und Andreas Münch (beide Bogensportleite) zwei weitere Mitarbeiter im Trainerstab zur Verfügung. „Da der Bogensport hohe Anforderungen an die Sportler stellt, brauchen wir genügend gut ausgebildete Trainer und Übungsleiter“, sagt Martin Hinse.

An diesem Wochenende wird im Landesleistungszentrum Dortmund um Titel, Medaillen und Qualifikationen für die Deutschen Meisterschaft geschossen, die Mitte März in Hof (Bayern) stattfinden. Freitagnachmittag um 14 Uhr ging es für Xenia Wünsche und Luca Keysselitz los. Am Samstag stehen zwei Durchgänge an. Morgens um 9 Uhr tritt Blankbogenschütze Oliver Gronau bei seiner LM-Premiere an. Um 14 Uhr schießen dann die 11 Compoundschützen. Zwei Damen- und eine Herrenmannschaft kann der CfB melden. Der Sonntag gehört traditionell den Recurveschützen der Klassen Junioren, Damen und Herren. Auch hier konnten sich 10 Schützen qualifizieren, sodass in jeder Klasse eine Mannschaft aufgeboten werden kann. „Mit 24 Teilnehmern haben wir einen neuen Vereinsrekord aufgestellt. Alle CfB-Schützen haben in der Einzel- und/oder Mannschaftswertung Medaillenchancen,“ freut sich Sportleiter Martin Hinse auf die Meisterschaften.

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24.01.17

Edelmetall für Para-Schützen

Als die Verbandsligaschützen des CfB Soest noch um den Aufstieg in die Oberliga kämpften, hatten die Para-Schützen bei ihrer Landesmeisterschaften bereits reichlich Edelmetall im Gepäck. Mit jeweils drei Gold- und Silbermedaillen hatten sie in Bocholt eindrucksvoll gezeigt, dass sie auch zu den Anwärtern auf Podestplätze bei der DM Anfang März in Soest gehören werden. Das Coaching übernahmen Astrid Dreßler und René Kaup. Ein gutes Ergebnis gelang Jennifer Heß, der zweiten Nationalkaderschützin im Team. Nach 269 und 275 Ringen distanzierte sie ihre Konkurrentinnen deutlich und sicherte sich Gold in der Damenklasse Recurve. Langbogenschütze Werner Fleischer trat erstmals bei den Para-Schützen an. In der ersten Runde agierte er noch unkonzentriert, kam dann aber immer besser zurecht. Mit 257 Ringen holte er den zweiten Titel. Das dritte Gold sicherte sich Compoundschützin Kony Achinger mit 536 Ringen in der Damen Altersklasse. Die erste Silbermedaille sicherte sich Compound-Nationalkaderschützin Karina Granitza. Bedingt durch eine Beinoperation konnte sie zwei Monate lang nicht trainieren, schoss die Meisterschaft unvorbereitet. Dennoch gelang ihr mit 550 Ringen ein passabler Wettkampf in der Damenklasse. Bester Soester Schütze war diesmal Andreas Münch bei den Compoundherren. Berufsbedingt kann er nicht regelmäßig trainieren, schoss mit 552 Ringen ebenfalls gut und nahm eine weitere Silbermedaille mit. In der Mannschaftswertung holte sich das Compound-Trio mit 1638 Ringen den zweiten Platz, nur acht Ringe hinter Landesmeister VfL Ramsdorf (1646). Dritter wurde die BS Opladen 1 mit 1614 Ringen.

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23.01.17

Verbandsligateam steigt in die Oberliga auf

Das Verbandsligateam des CfB Soest hat beim 4. Ligaspieltag in Hamm mit einem ausgezeichneten Wettkampf den zweiten Platz verteidigt und ist in die Verbandsoberliga aufgestiegen. Nach dem kurzfristigen Ausfall von Stammschütze Julius Benteler waren sich Coach Edwin Pusch und Trainer Martin Hinse überhaupt nicht sicher, ob nicht sogar der Rückfall ins Mittelfeld drohen könnte. Denn Willi Klespe konnte vierzehn Tage krankheitsbedingt nicht trainieren und Lennart Mertens laboriert immer noch an Knieproblemen. Nach dem Einschießen kristallisierte sich das Trio Rabea Moschner, Xenia Wünsche und Willi Klespe als Startformation heraus. Im ersten Match gegen TuS Barop 3 schien sich die Sorge des Coach-Duos zu bewahrheiten, denn der Underdog aus Dortmund schlug die Soester überraschend mit 6:2. Zwei sicher einkalkulierte Punkte waren weg. Gegen RSV Detmold-Klüt 2 lief es dann aber sehr gut und der 6:2-Sieg tat der Mannschaft sichtlich gut. Mit gestärkter Moral wurde Liganeuling BS Ennepe-Ruhr sicher mit 6:0 bezwungen. Beim Freilosmatch bekamen die drei Stammschützen eine Auszeit, und Edwin Pusch, Detlef Scharl und Lennart Mertens konnten die beiden Punkte mitnehmen. Während sich Spitzenreiter SV Stockum auch eine Niederlage leistete, rückte der Dritte, Blau-Weiß Oberbauerschaft, näher an die Soester heran. Nur die ersten beiden Mannschaften würden nämlich aufsteigen.

Nach der Pause gab es ein äußerst enges und kurioses Match gegen Oberbauerschaft. Soest gewann die ersten beiden Sätze sicher, alles sah nach einem direkten Sieg aus. Aber die Ostwestfalen gewannen den dritten Satz mit einem Ring Vorsprung. Im vierten leistete sich die junge Oberbauerschafter Schützin einen Fehlschuss, sodass Xenia Wünsche das Duell sicher gewann. Für Schlussschütze Willi Klespe hätte nach einer Neun schon eine Sechs, der geringste Pfeilwert, gereicht. Aber auch er verfehlte die Auflage knapp. Beide Teams teilten sich die Satzpunkte. Sichtlich verunsichert wurde auch der letzte Satz abgegeben, sodass schlussendlich ein 5:5 zu Buche stand. Dieser Punktverlust sollte endgültig den Sieg in der Gesamtwertung kosten. Das Folgematch gegen BSC Iserlohn verlief nervenaufreibend, da Moschner, Wünsche und Klespe langsam die Körner ausgingen. Nach zwei Sätzen stand es 4:4 und es war keinesfalls sicher, wer gewinnen würde. Mit einem knappen 51:50 gelang dann doch der umjubelte 6:4-Sieg. Da sich Stockum und Oberbauerschaft die Punkte teilten, waren der zweite Platz und damit der Aufstieg in die Oberliga perfekt.

Mit dem SV Stockum kam der stärkste Gegner, dessen Aufstieg ebenfalls schon feststand, zum Schluss. Moschner und Co verloren die ersten beiden Sätze, blieben aber ruhig, nahmen alle Konzentration zusammen und schossen drei starke Sätze, während die Stockumer nichts mehr entgegenzusetzen hatten. So beendete der CfB Soest seine Ligasaison mit einem verdienten 6:4-Sieg. SV Stockum siegte knapp mit einem Punkt vor Soest, die wiederum fünf Punkte vor Oberbauerschaft lagen.

Vorsitzender Bernd Wünsche gratulierte dem gesamten Team herzlich: „Das war heute eine tolle Vorstellung, die Rabea, Xenia und Willi abgeliefert haben. Vergangenes Jahr war das Team noch abgeschlagener Letzter der Verbandsliga. Der Aufstieg ist der verdiente Lohn für die geleistete Trainingsarbeit. Wir haben ein wichtiges Saisonziel erreicht.“

Abschlusstabelle Verbandsliga
Verein Satzdifferenz Punkte 1. SV Stockum 94 44 : 12
2. CfB Soest 2 72 43 : 13
3. SV Oberbauerschaft 54 38 : 18
4. BSC Iserlohn 12 30 : 26
5. BS Ennepe-Ruhr - 6 27 : 29
6. TuS Barop 3 -28 21 : 35
7. RSV Detmold-Klüt -30 21 : 35


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21.01.17

Favorit Maruhn wird Rolle gerecht

Fabian Maruhn, Spitzenschütze des Zweitligateams der Soester Bogenschützen, ist auch beim dritten Hallenchampionatsturnier von NRW in Gelsenkirchen seiner Favoritenrolle gerecht geworden. Mit 556 Ringen siegte er in der Herrenklasse knapp vor dem Ex-Nationalkader- und Erstligaschützen Jan-Christopher Ginzel von Sherwood Herne (554) und Lars-Derek Hoffmann vom Regionalligateam Hammer SC (548). Einen weiteren Sieg gab es durch B-Schüler Julian Schulz, der mit 356 Ringen aber nicht zufrieden war. Beide führen jetzt in der Gesamtwertung ihrer Klasse. Eine neue Bestleistung gelang A-Schüler Leo Mies, der mit 431 Ringen Siebter wurde. Nicht gut lief es bei Verbandsligaschütze Lennart Mertens. Bedingt durch zu wenige Trainingsmöglichkeiten brachte er 480 Ringe auf die Scheibe, wurde ebenfalls Siebter. Sehr zufrieden war Edwin Pusch. In der Masterklasse schoss er eine neue Bestleistung von 464 Ringen, belegte damit Mittelfeldplatz dreizehn. Völlig aus der Spur war dagegen Detlef Scharl. Seine 365 Ringe auf Platz 21 sind beileibe nicht das, was er kann. Zwei weitere Podestplätze gab es durch die Compoundschützinnen. Bei den Damen gelang Nina Wassermeyer ein guter Wettkampf. Ihre 557 Ringe bedeuteten Platz drei. Diana Gronau hatte nicht ihren besten Tag, wurde Fünfte mit 547 Ringen. Den zweiten Rang sicherte sich Juniorin Julia Decker mit 524 Ringen, die damit ihre Führungsposition in der Gesamtwertung ausbaute. Bei den Blankbogenschützen kam Claus Richter nach langer Krankheit nicht an seine bisherigen Saisonleistungen heran. 441 Ringe bedeuteten Rang acht. Diese Disziplin schloss Wolfgang Kikutt mit 244 Ringen als Zwölfter ab. In den Mannschaftswertungen wurde der CfB Soest Sechster in der Recurvedisziplin und Fünfter bei den Compoundern.
Am 11./12. Februar geht es mit dem vorletzten Championatsturnier in Stockum-Werne weiter.

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20.01.17

Luca Keysselitz bei BVNW-LM in Opladen erfolgreich

Während die 1. Recurvemannschaft des CfB Soest sich an einen Nichtabstiegsplatz in der 2. Bundesliga Nord herangearbeitet hatte, schoss sich U14-Nachwuchsschütze Luca Keysselitz hat bei den NRW-Meisterschaften des Bogensportverbandes in Leverkusen-Opladen. Mit 497 Ringen verpasste er zwar seine bei den Bezirksmeisterschaften geschossene Bestleistung, sicherte sich aber den Titel. Blankbogenschütze Klaus Vielberg gelang ein ausgeglichener Wettkampf, der ihm nach 470 Ringen den fünften Platz in der Ü45-Klasse einbrachte. Claus Richter musste den Wettkampf leider ebenso absagen wie Jagdbogenschütze Christoph Hermes.

Am Samstag greifen vier Para-Schützen nach Medaillen. Bei der Landesmeisterschaft des Behinderten- und Rehasportverbandes NRW ist der CfB Soest mit den Compoundschützen Karina Granitza, Kornelia Achinger und Andreas Münch vertreten. Sie haben sehr gute Chancen in der Einzel- und Mannschaftswertung. Premiere feiert mit Recurveschützin Jennifer Heß die zweite Nationalkaderschützin im Soester Trikot. Die Schützen werden von Astrid Dreßler und René Kaup betreut.

Am Samstag starten die Schützen der Verbandsliga und am Sonntag die der Compoundliga des Westfälischen Schützenbundes beim vierten und letzten Spieltag in Hamm. In der Verbandsliga wollen Rabea Moschner, Xenia Wünsche, Julius Benteler, Willi Klespe, Lennart Mertens und Detlef Scharl die zweite Position verteidigen. Wenn alles gut läuft, sind noch der erste Platz und der Aufstieg in die Verbandsoberliga möglich. Tabellenführer ist derzeit der SV Stockum mit drei Punkten Vorsprung vor den Soestern. Das Team wird von Edwin Pusch gecoacht. Die Compoundmannschaft mit Karina Granitza, Nina Wassermeyer, Diana Gronau, Sebastian Tautz und Coach René Kaup will alles daran setzen, die knappe Tabellenführung zu verteidigen und sich erneut den Titel sichern.

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17.01.17

Vier Siege für CfB-Team

„Wir sind in der 2. Bundesliga angekommen“, freute sich Martin Hinse, Trainer der Soester Bogenschützen, als er während der Landesmeisterschaft des Bogensportverbandes NRW vom deutlich besseren Abschneiden der 1. Recurvemannschaft in Oberhausen hörte. Beim dritten Wettkampf in Oberhausen-Holten gelang dem Zweitligateam mit 8:6 ein positiver Abschluss und hat sich damit an das Feld herangearbeitet.

Nach dem Einschießen schickte Coach Markus Müller die derzeit beste Formation mit Geburtstagskind Alex Reimer, Fabian Maruhn und Matthias Bathe gegen Tabellenführer SV Bassum in die Startbox. In einem engen Match gewann das Trio den fünften Satz mit 55:51 Ringen und nahm zwei Punkte mit. Gegen Rheydter SV lag das Team zunächst mit zwei verlorenen Sätzen hinten, kam aber mit einem starken dritten wieder heran. Der vierte ging dann unglücklich mit einem Ring und damit das Match mit 2:6 verloren. Dann folgte ein denkwürdiger Schlagabtausch gegen den Gastgeber. Die Soester stiegen mit der Maximalausbeute von 60 Ringen ins Match ein, dann folgten ein 57:57-Unentschieden, eine 52:55-Niederlage, ein 54:54-Unentschieden und dann – wieder eine knappe 56:57-Niederlage. Ein nervenaufreibender Kampf wurde erneut nicht belohnt. Vor der Pause gelang es dem lautstarken Coach des dem neuen Tabellenführer SV Zierenberg, der vor dem Wiederaufstieg in die erste Liga steht, die Soester wieder nachhaltig zu verunsichern. Obwohl zwei der drei Sätze eng waren, waren Maruhn und Co beim 0:6 chancenlos. Entsprechend war die Stimmung in der Pause. Aber keiner ließ sich hängen und die Kernformation machte weiter. Dem SV Norderstedt war bisher nur ein Unentschieden gegen Bassum gelungen, die Aufgabe war machbar. Mit einer kompakten Leistung und dem 6:2-Sieg läuteten die CfB-Schützen eine starke Aufholjagd ein. Mit einem überragenden 7:1 wurde der BSC Berlin 2 in die Schranken gewiesen. Dieses Match sorgte für einen sichtbaren, mentalen Auftrieb. Obwohl dem Soester Trio langsam die Puste ausging und sich Edda Hellinge bestens eingeschossen hatte, galt das Motto „Never change a winning team!“. Und so nahmen die Drei den letzten Kampf gegen Bundesligaabsteiger MASA Mülheim auf. Die ersten beiden Sätze wurden gewonnen, dann ein knapper Satzverlust und zum Schluss ein starkes 57:56. Nach dem 6:2-Sieg wurden die drei Schützen von ihren Teamkameraden bejubelt.

„Wir sind sehr zufrieden, haben uns hier bestens präsentiert. Auch wenn wir immer noch Tabellenletzter sind, fehlen uns jetzt nur noch drei Punkte auf den Nichtabstiegsplatz. Wenn uns Anfang Februar beim letzten Spieltag in Bassum ein ähnlich guter Auftritt gelingt, können wir den Klassenerhalt aus eigener Kraft schaffen“, freut sich Martin Hinse mit dem Team auf den letzten Wettkampf.

Tabelle 2. Bundesliga Nord

Verein Satzdifferenz Punkte 1. SV Zierenberg 54 31 : 11 2. TuS GW Holten 12 24 : 18 3. Rheydter TV 10 24 : 18 4. SV Bassum - 8 22 : 20 5. SG Norderstedt 0 21 : 21 6. BSC BB-Berlin 2 -12 17 : 25 7. MASA Mülheim -28 15 : 27 8. CfB Soest -28 14 : 28

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11.01.17

Zweitligateam kämpft gegen Abstieg

CfB-Zweitligateam will angreifen

Am dritten Spieltag der 2. Bundesliga Nord will die 1. Recurvemannschaft der Soester Bogenschützen am Samstagnachmittag in Oberhausen-Holten ihren Aufwärtstrend fortsetzen und den Abstiegsrang verlassen. Coach Markus Müller, der vom Trainer des Compoundteams, René Kaup, unterstützt wird, steht definitiv das fünfköpfige Kernteam zur Verfügung. Der in dieser Saison erneut stärkste Schütze, Fabian Maruhn, soll dem Team auch diesmal die nötige Stabilität geben. Dabei sein werden auch Matthias Bathe, Alex Reimer, Tobias Funke und Müller selbst. Große Fragezeichen bezüglich ihres derzeitigen Leistungsvermögens stehen hinter Inga Heitmann, die in diesem Jahr die in sie gesetzten Hoffnungen bisher nicht erfüllen konnte, und Edda Hellinge, die sich wegen einer in der vergangenen Woche zugezogenen Verletzung im Krankenhaus behandeln lassen musste. „Das Team hat beim zweiten Spieltag in Mülheim drei Matches gewonnen und gezeigt, dass wir als Newcomer in der zweiten Liga gegen die etablierten Mannschaften mithalten können“, ist CfB-Trainer Martin Hinse zuversichtlich, dass der Klassenerhalt noch zu schaffen ist.

Für vier weitere Bogensportler finden in Leverkusen-Opladen die NRW-Meisterschaften des Bogensportverbandes statt. Für U14-Schütze Luca Keysselitz geht es am Samstagmorgen bereits um 9 Uhr los. Er zeigt derzeit eine stabile Form, sodass er um den Titel mitschießen kann. Am Sonntag starten drei Schützen aus der Trainingsgruppe Arnsberg-Rumbeck. Um 9 Uhr schießt Jagdbogenschütze Christoph Hermes und um 14 Uhr die beiden Blankbogenschützen Klaus Vielberg und Claus Richter, denen Hinse ebenfalls Podestplätze zutraut. „Die vier Starter haben alle das Zeug, sich für die Deutschen Meisterschaften im März zu qualifizieren. Das ist neben Medaillenrängen das erklärte Saisonziel“, gibt Martin Hinse die Richtung vor.

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Aktuelles

26.06.17

Jugendcup 2017 erfolgreich

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DM DBS Freiluft in Bergkamen

Pressespiegel

25.07.17

Karina Granitza gewinnt Team-Silber bei Para-Weltranglistenturnier

 
 
 
 
 

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